Aktien New York Ausblick: Dow etwas leichter zum Wochenauftakt

02.02.26 14:30 Uhr

NEW YORK (dpa-AFX) - An den US-Börsen zeichnen sich zum Wochenauftakt moderate Verluste ab. Die Preise für Gold und Silber erholten sich am Montag nach anfänglichen erneuten hohen Verlusten, damit einhergehend dämmten auch die Indikationen für den Aktienmarkt das Minus etwas ein.

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Der Dow Jones Industrial wurde vom Broker IG gut eine Stunde vor der Startglocke 0,2 Prozent im Minus berechnet auf 48.800 Punkten. Der NASDAQ 100 dürfte dagegen mit 0,8 Prozent Minus auf 25.360 Punkte schwächer in die Wochen gehen.

Am Freitag hatte die Nominierung von Kevin Warsh als neuen Chef der US-Notenbank die Sorge ausgelöst, die Federal Reserve könne zukünftig mit Zinssenkungen vorsichtiger agieren als erhofft. Warsh gilt als "Inflation Hawk", der eher zu einem restriktiveren Zinspfad tendiert, um so die Teuerung in den Griff zu bekommen. Daraufhin waren die Rohstoffpreise, allen voran Gold und Silber, und auch Kryptowährungen unter starken Druck geraten. Das belastete auch die Aktienbörsen.

Der Ölpreis weitete am Montag die Verluste aus. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um fast 5 Prozent. Im Konflikt zwischen den USA und dem Iran wollen Regierungsvertreter beider Länder einem iranischen Bericht zufolge neue Verhandlungen aufnehmen. Das drückte auf den Ölpreis und auch auf die Aktien von Exxon Mobil (ExxonMobil) und Chevron, die vorbörslich um 1,6 respektive 2,4 Prozent nachgaben.

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Oracle (Oracle)-Aktien zogen im vorbörslichen Handel um 6 Prozent nach oben. Damit bahnt sich einer weiterer Stabilisierungsversucht der seit Monaten unter Druck stehenden Aktie an. Der Software- und Datenbank-Anbieter will sich in diesem Jahr 45 bis 50 Milliarden US-Dollar Kapital beschaffen, um das Cloud-Geschäft anzukurbeln.

Eine Stabilisierung der Kryptowährungen konnte die Aktien von damit befassten Unternehmen derweil nicht stützen. Coinbase verloren 4 Prozent, Bit Digital fielen um 6,4 Prozent und Riot Platforms um 8 Prozent.

Geschäftszahlen von Walt Disney ließen die Anleger zunächst kalt, der Kurs trat vorbörslich auf der Stelle. Zwar belasteten hohe Werbeausgaben für Kinofilme den Unterhaltungskonzern; um Sonderposten bereinigte Gewinn je Aktie von 1,63 Dollar fiel etwas besser aus als von Experten erwartet./bek/mis