finanzen.net
14.07.2020 23:00

Ex-Canopy-Growth-CEO sammelt 150 Millionen US-Dollar bei neuem Cannabis-IPO ein

Der Hanf-Branche weiter treu: Ex-Canopy-Growth-CEO sammelt 150 Millionen US-Dollar bei neuem Cannabis-IPO ein | Nachricht | finanzen.net
Der Hanf-Branche weiter treu
Folgen
Auch nach Canopy Growth und Vireo Health bleibt Bruce Linton den Hanf-Unternehmen treu. Collective Growth, das er im vergangenen Dezember gemeinsam mit Geoffrey W. Whaling gründete, wagte im Mai den Gang aufs Börsenparkett.
Werbung
• Bruce Linton verließ Canopy Growth und Vireo Health nicht freiwillig
• Ex-Canopy-Growth-CEO inzwischen in neuem Hanf-Unternehmen tätig
• Collective Growth sammelt bei IPO 150 Millionen US-Dollar ein

Nachdem Bruce Linton seine vorherigen Stationen, Canopy Growth und Vireo Health, hinter sich lassen musste, bleibt er der Hanf-Branche treu. Mit dem Börsengang von Collective Growth sammelte der ehemalige Canopy Growth-CEO 150 Millionen US-Dollar ein.

Dritte Station innerhalb kurzer Zeit

Linton gründete Canopy Growth mit Mark Zekulin, baute das Unternehmen auf und bekleidete bis Juli vergangenen Jahres die Position des CEO. Bis Canopys größter Investor, Constellation Brands, nicht mehr zufrieden mit den Ergebnissen des Unternehmens war - Constellation Brands hatte schließlich rund vier Milliarden US-Dollar in Canopy investiert, die sich auch auszahlen sollten. Eine Veränderung sollte also her: Bruce Linton musste das Unternehmen verlassen. "Die letzten 4 Milliarden US-Dollar kamen mit Betriebsanweisungen, die nicht meiner Vision entsprachen", gibt MarketWatch den ehemaligen Canopy Growth-CEO wieder.

Bei seiner nächsten Position bei Vireo hatte Linton dann auch wenig Glück: Vireo habe ihm, auf der Suche nach Hilfe, lange nachgestellt. Und so startete Linton 2019, nach seinem Rausschmiss bei Canopy, bei Vireo. Doch er gibt zu, auch hier ging er nicht freiwillig: "Sie wollen die Dinge anders machen als ich. Sie brauchten mich nicht zu feuern, aber sie entschieden sich dafür, da ich gerne gegangen wäre. Eine gängige Methode mit Menschen auseinanderzugehen, die nicht im Einklang mit meiner früheren Vorgehensweise, sich mit Respekt von Menschen zu trennen, steht", so Linton. Vireo gab lediglich bekannt, Linton sei zurückgetreten.
Jetzt, bei Collective Growth, sei die Situation anders.

Collective Growth sammelt 150 Millionen US-Dollar ein

Nach Canopy Growth und Vireo ist Bruce Linton nun mit Collective Growth zurück auf dem Cannabis-Markt aktiv. Vor seinem Börsengang sammelte das Unternehmen in einer Finanzierungsrunde 24,2 Millionen US-Dollar ein - beim IPO kamen schließlich 150 Millionen US-Dollar zusammen. Seit dem 1. Mai wird das Unternehmen mit dem Tickersymbol CGROU an der NASDAQ gehandelt. Den Erlös aus dem Börsengang will das Unternehmen für den Erwerb von Hanfunternehmen verwenden.

Die Coronavirus-Pandemie, die Unternehmen aus vielen Branchen derzeit stark belastet, habe laut Linton einen positiven Effekt auf das Fundraising gehabt. "Die Menschen waren zu Hause und haben den blauen Himmel mit weniger Verkehr und Umweltverschmutzung gesehen", erklärt Linton im Interview mit MarketWatch. "Sie denken mehr über Nachhaltigkeit nach, und hier kommt die Hanfpflanze ins Spiel. Wenn man die Pflanze zerlegt, kann sie als nachhaltiges Baumaterial verwendet werden, und das ist gut in einer Zeit, in der die Menschen wissen, dass es ein Problem mit der Lieferkette und der Umwelt gibt."

Cannabis-Aktien boomen: Jetzt in den Cannabis-Aktien-Index investieren! (Anzeige)

Europa im Visier

Bei der Collective Growth Corp. handelt es sich um ein Blankoscheck-Unternehmen - diese sind für gewöhnlich operativ nicht tätig, sondern investieren in oder erwerben andere Unternehmen. Daher besteht die Herausforderung für Collective Growth, nachdem mit dem IPO erfolgreich Kapital eingesammelt werden konnte, nun darin, Unternehmen zu finden, die es erwerben kann.

Dafür hat Linton Europa im Visier: "Die beste Technologie ist in Europa", sagt er gegenüber MarketWatch. "Weil sie nicht dazu gekommen sind, Hanf zu verbieten, haben sie das Beste auf dem Gebiet und einige kleine und mittlere Unternehmen, die wirklich interessante Sachen mit Hanf machen."

Seit ihrem Start am 1. Mai bei 10 US-Dollar konnte die Collective Growth-Aktie an der NASDAQ um 2,5 Prozent auf 10,25 US-Dollar zulegen.

Redaktion finanzen.net

Bildquellen: Tashatuvango / Shutterstock.com, Yellowj / Shutterstock.com

Nachrichten zu Collective Growth Corporation Cons of 1 Sh -A- + 1-2 Wt

  • Relevant
  • Alle
  • vom Unternehmen
  • Peer Group
  • ?

Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen

Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen

vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden

Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

Analysen zu Collective Growth Corporation Cons of 1 Sh -A- + 1-2 Wt

  • Alle
  • Buy
  • Hold
  • Sell
  • ?
Keine Analysen gefunden.
mehr Analysen
Werbung
Werbung
Werbung
Werbung
Börse Stuttgart Anlegerclub

Die richtige Strategie für die Börsenkrise

Stecken Sie nicht den Sand in den Kopf, sondern kaufen Sie die richtigen Aktien. Erfahren Sie im aktuellen Anlegermagazin mehr über attraktive Qualitätsaktien und zyklische Aktien
Kostenfrei registrieren und lesen!
Werbung

Collective Growth A Peer Group News

Keine Nachrichten gefunden.

Heute im Fokus

DAX weit im Plus -- Wall Street höher erwartet -- Varta und Samsung bauen Zusammenarbeit aus -- Siemens Healthineers bestätigt Milliardenkauf -- RWE, Nordex, Stabilus, MTU im Fokus

Bundesbank sieht Karlsruher Forderungen zu EZB-Anleihen erfüllt. Lufthansa nimmt weitere Europaziele wieder in den Flugplan auf. Bayer schließt Verkauf der Tiergesundheitssparte an Elanco ab. Microsoft will mit Trumps Hilfe US-Geschäft von TikTok kaufen. Tesla könnte mit neuer Fabrik schneller als in China sein. Buffett setzt weiter auf Bank of America - Anteil noch weiter ausgebaut. Société Générale überrascht mit Milliardenverlust im 2. Quartal.

Umfrage

Wie bewerten Sie das Krisenmanagement der Bundesregierung bei der Corona-Pandemie?

Online Brokerage über finanzen.net

finanzen.net Brokerage
Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade aus der Informationswelt von finanzen.net!

ETF-Sparplan

Oskar ist der einfache und intelligente ETF-Sparplan. Er übernimmt die ETF-Auswahl, ist steuersmart, transparent und kostengünstig.
Zur klassischen Ansicht wechseln
Top News
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Bitcoin
Goldpreis
Meistgesucht
Wirecard AG747206
Apple Inc.865985
BioNTech SE (spons. ADRs)A2PSR2
NEL ASAA0B733
BayerBAY001
Deutsche Bank AG514000
Daimler AG710000
TeslaA1CX3T
Amazon906866
Microsoft Corp.870747
Siemens Healthineers AGSHL100
BASFBASF11
Siemens AG723610
TUITUAG00
Ballard Power Inc.A0RENB