Hochtief: KI als Treiber
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Allen geopolitischen Widrigkeiten zum Trotz hat die Aktie von Hochtief einen Angriff auf das Allzeithoch bei rund 375 Euro gestartet. Hintergrund dürfte die Hoffnung auf Neugeschäft im Bereich von Chipfertigungsanlagen sein.
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Nach einer kurzen Verschnaufpause mit einem Rückgang von rund fünf Prozent vom Hoch bei 375 Euro setzt die Hochtief-Aktie ihren Gipfelsturm fort. Angetrieben wird das Papier offenbar vom anhaltenden Hype rund um KI-Chips. Denn um den weltweit stark steigenden Bedarf zu decken, sind neue Chipfertigungsanlagen erforderlich – oder anders gesagt: Infrastruktur.
TSMC mit Optimismus
Zuletzt hatte TSMC, ein Chipriese aus Taiwan, einen optimistischen Ausblick für das weitere Geschäft gegeben und den Ausbau der Produktionskapazitäten angekündigt. Hier kommt wiederum Hochtief ins Spiel. Der kräftige Kursanstieg im Jahr 2025 nahm seinen Anfang, als US-Präsident Trump Investitionen von über 500 Mrd. US-Dollar für KI-Infrastrukturprojekte in Aussicht stellte.
Weltweit gut aufgestellt
Für Hochtief spricht zudem, dass das Unternehmen mit zwei äußerst erfolgreichen Töchtern in den USA und Australien regional hervorragend positioniert ist. Während Turner das US-Geschäft abdeckt, ist CIMIC in Australien aktiv. Rund 95 Prozent der Umsätze erzielt Hochtief bereits außerhalb Europas, was potenzielle Aufträge aus dem Investitionspaket des Bundes allerdings nicht ausschließt.
Fazit
Die Aktie von Hochtief ist seit über einem Jahr ein klarer Bulle am Parkett. Entsprechend dynamisch verlief die Aufwärtsbewegung. Im Zehnjahreschart findet sich ein früheres Hoch bei 173 Euro aus dem Jahr 2017 – ein weiterer Hinweis auf die derzeitige Sonderkonjunktur. Gelingt es der Aktie, das Hoch bei rund 375 Euro nachhaltig zu überwinden, sind neue Allzeithochs möglich. Anleger sollten die geopolitischen Risiken jedoch nicht ausblenden. Marktbedingte Rücksetzer könnten bei der Aktie erneut interessante Einstiegschancen bieten.
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Hinweise zu potenziellen Interessenkonflikten:
Der Autor hält Aktien des Unternehmens oder derivative Instrumente, die vom Kurs der Aktien abhängen.