Mutares: So kann es weitergehen!
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Mutares startet mit einem Transaktionsfeuerwerk und einem deutlichen Kursplus ins Jahr 2026. Megadeals, übertroffene Exit-Ziele und die Aussicht auf eine üppige Dividende machen die Aktie zu einem spannenden Value-Pick.
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Mit einem Kursgewinn von 15 Prozent zählt die Mutares-Aktie bislang zu den Gewinnern des noch jungen Jahres 2026. Und das ist kein Zufall, denn in den vergangenen Wochen hat die auf Unternehmenssanierungen spezialisierte Beteiligungsgesellschaft ein regelrechtes Feuerwerk an Transaktionen gezündet.
Zwei Megadeals
Allein auf der Ankaufsseite konnten seit Mitte Dezember zwei Übernahmen abgeschlossen und vier weitere eingefädelt werden. Hervor stechen dabei vor allem zwei Deals: Bereits den geplanten Ankauf des Gasbereichs des finnischen Konzerns Wärtsilä bezeichnet das Management von Mutares angesichts eines Jahresumsatzes von rund 300 Mio. Euro und der aussichtsreichen Positionierung im Energiesektor als „Megadeal“.
Vorzeitige Planerfüllung
Umso mehr gilt dieses Prädikat für die vereinbarte Übernahme des europäischen und amerikanischen Geschäftsbereichs Engineering Thermoplastics vom saudi-arabischen Konzern SABIC. Dieser Deal katapultiert die Münchner mit einem Umsatzvolumen von rund 2,5 Mrd. Euro in eine völlig neue Dimension und dürfte dafür sorgen, dass die bisherige Mittelfristprognose des Managements von 10 Mrd. Euro Konzernumsatz bis 2028 bereits im laufenden oder spätestens im kommenden Jahr erreicht wird.
Erlösprognose getoppt
Auch auf der Exit-Seite konnten die Münchner seit Anfang 2026 bereits zwei kleinere Erfolge vermelden, namentlich den abgeschlossenen Verkauf von LiBCycle sowie den vereinbarten Verkauf von Kalzip. Noch schwerer ins Gewicht fallen jedoch die Verkäufe, die Mutares bereits Ende des vergangenen Jahres abschließen konnte. Mit dem Komplettausstieg bei Steyr Motors, der Platzierung von Terranor-Aktien, den Verkäufen von Fuentes und Conexus sowie dem Teilverkauf von zwei Buderus-Geschäftsbereichen hat das Management nach eigenen Angaben die Jahresprognose von 200 Mio. Euro an Exit-Erlösen für 2025 übertroffen.
Üppige Dividende
Damit dürfte auch die Gewinnprognose für 2025 von 130 bis 160 Mio. Euro Nettogewinn abgesichert sein, womit sich das KGV selbst auf Basis des Prognosemittels auf lediglich rund 5 belaufen würde. Hinzu kommt die Aussicht auf eine äußerst attraktive Dividende: Angesichts der Exit-Erlöse liegt eine Sonderdividende von 25 bis 50 Cent je Aktie in der Luft, die zusammen mit der ohnehin hohen Basisdividende von 2 Euro je Aktie auf eine Dividendenrendite von über 7 Prozent hinauslaufen würde. Die Mutares-Aktie bleibt damit ein lukrativer, wenn auch angesichts des transaktionsgetriebenen Geschäftsmodells spekulativer Value-Pick.
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