SMA Solar: Im Westen was Neues?

24.02.26 18:01 Uhr

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Aktionäre von SMA Solar blicken gespannt über den großen Teich: First Solar aus den USA legt die Q4-Bilanz vor. Das kann für Bewegung bei der SMA-Aktie sorgen.

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Nach Börsenschluss in den USA legt First Solar die Zahlen für das vierte Quartal 2025 vor. Ende Oktober musste der Hersteller von Solarmodulen die Zielspanne beim Umsatz deutlich absenken. Gleichwohl hielt sich der Druck auf den heimischen Wechselrichter-Hersteller SMA in Grenzen. Denn der Kurs von SMA wurde durch eine positive Analystenschätzung getrieben, die auf hohen Zuwächsen beim Auftragseingang für Solarkraftwerke basierte.

Angespannte Stimmung

Mittlerweile hat sich die Stimmung im Solarmarkt aber spürbar verschlechtert. So kündigte der E-Automobilhersteller Tesla an, in die Solarzellenproduktion einzusteigen. Wenngleich bekanntlich zwischen Ankündigung und endgültigem Marktstart viel Zeit ins Land gehen könnte, ist die Furcht vor zukünftig sinkenden Preisen nicht abwegig. Schwerer als die Pläne von Elon Musk wogen aber die schlechten Nachrichten aus Peking.

Unsicherheit im Markt

In China, immerhin weltweiter Primus im Solarmarkt, soll es 2026 nämlich ein Drittel weniger Zubau geben. Die Zahlen von First Solar treffen damit diesmal auf eine Branche, die zuletzt den ein oder anderen Nackenschlag zu verdauen hatte. SMA selbst wird erst am 26. März die Zahlen für 2025 und den Ausblick für 2026 vorlegen. Bis dahin bleibt es ungewiss, ob der Analyst mit seinen optimistischen Schätzungen für die SMA-Sparte Large Scale & Project Solutions auch tatsächlich richtig lag.

Fazit

Die Zahlen von First Solar, die am 24.2. um 22.30 Uhr MEZ vorgelegt werden, könnten durchaus auch auf SMA ausstrahlen. So oder so. Da zuletzt aber die Ziele bei First Solar gesenkt wurden und unter Präsident Trump grundsätzlich kein gutes Klima für erneuerbare Energien herrscht, sollten Anleger wachsam bleiben. Technisch ist das SMA-Papier zudem an einer gefährlichen Marke. Hält die Unterstützung bei rund 31 Euro nicht, könnte Ungemach drohen.

Vielversprechender sieht es hingegen bei der Beteiligungsgesellschaft DEWB aus, deren Aktionäre sich begründete Hoffnungen auf steigende Kurs machen. Basis dieser Erwartungen sind die großen Fortschritte der wichtigsten Beteiligungen, die sich in einem steigenden NAV niederschlagen sollten. Für die DEWB-Aktie, die ohnehin weit unter ihrem Buchwert notiert, eröffnet das einen großen Bewertungsspielraum: zum Artikel

Fundamental lohnt sich derzeit der Blick auch auf Gesco. Denn die sich häufenden positiven konjunkturellen Signale könnten endlich für den lange vermissten operativen Rückenwind sorgen, was auch die sehr moderat bewertete Aktie beflügeln sollte: zum Artikel

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Erstellung am 24.02.26 um 17:17 Uhr.

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