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25.06.2020 07:00
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Nachhaltiger Treibstoff für den Wirtschaftsmotor

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Klimaschutz oder wirtschaftlicher Erfolg? Eine Frage, die viele Unternehmen beschäftigt. Warum ein Beitrag zum Umweltschutz auch eine Investition in die Zukunft bedeutet, erklären Drees & Sommer-Vorstände Steffen Szeidl und Dierk Mutschler im Interview. Seit Anfang 2020 ist ihr Unternehmen klimapositiv und geht mit einem guten Beispiel voran.
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Drees & Sommer feiert in diesem Jahr sein 50-jähriges Bestehen. Doch statt einer kostspieligen Jubiläumsfeier setzten Sie 50 ökologische und soziale Projekte um. Warum haben Sie sich für diesen Weg entschieden?

Mutschler: Als ein Unternehmen der Bau- und Immobilienwirtschaft tragen wir, unsere Kunden und unsere gesamte Branche rund 20 Prozent zur gesamten Bruttowertschöpfung in Deutschland bei. Gleichzeitig ist allein der Gebäudesektor für mehr als ein Drittel der CO2-Emissionen und 50 Prozent des Ressourcenverbrauchs verantwortlich. Daher war es uns wichtig, unser 50-jähriges Jubiläum dem Klimaschutz und der sozialen Verantwortung zu widmen. Die Begeisterung für unsere Jubiläumsjahr-Aktionen zeigt uns, dass wir die volle Rückendeckung der Belegschaft haben, und dass wir auf einem guten Weg zur Benefical Company sind. Aber erst wenn sich die Unternehmen aus allen Branchen ihrer Verantwortung gegenüber der Gesellschaft und der Umwelt stellen, ist die Welt für die kommenden Generationen gerüstet.

Was genau ist mit Beneficial Company gemeint?

Szeidl:

Wichtige Bestandteile sind sicher die Nachhaltigkeitskomponenten und der Klimaschutz. Also im eigenen Unternehmen CO2-Emissionen so weit wie nur möglich zu reduzieren, Aufforstungsprojekte zu unterstützen, Biodiversität und kreislauffähige Produkte zu fördern. Doch eine Benefical Company hat nicht nur den wirtschaftlichen Erfolg, sondern auch den größtmöglichen Nutzen für die Umwelt und die Gesellschaft im Fokus, sie zeichnet sich also auch durch ein starkes soziales, nachhaltiges Engagement aus. Ökonomie, Ökologie und Verantwortung gehören für eine Beneficial Company untrennbar zusammen. Kurz gesagt: Eine Beneficial Company gibt der Umwelt und der Gesellschaft mehr zurück als sie verbraucht.

Wie nahe sind Sie Ihrem Ziel denn bereits gekommen oder handelt es sich dabei noch um eine Vision?

Mutschler: Selbstverständlich leben wir vor, was wir predigen. Wir sind stolz darauf, dass wir unsere CO2-Emissionen soweit reduziert und kompensiert haben, dass wir heute sogar eine klimapositive Bilanz aufweisen. Zwar tragen dazu aktuell noch Klimaschutzzertifikate wesentlich bei, doch die Kompensationen werden wir immer weiter reduzieren. Beispielsweise decken wir den Strom an allen deutschen Bürostandorten und unseren Ladesäulen bereits seit acht Jahren aus erneuerbaren Energien. Wir haben unseren Fuhrpark auf alternative Antriebe umgestellt, umweltfreundliche Fahrzeuge fördern wir mit einem CO2-Bonus und stellen den Kolleginnen und Kollegen ÖPNV-Zuschüsse sowie Bus-Shuttle-, Jobrad- und Car-Sharing-Angebote zur Verfügung.

Szeidl: Auch weil wir zukunftsweisende und innovative Konzepte wie Cradle to Cradle und Blue City vorantreiben und selbst leben, tragen wir unsere Vision von einer positiven und nachhaltigen Zukunft in unseren Projekten, aber auch als Unternehmen weiter. Ein Beispiel sind unsere Bauprojekte für den Eigenbedarf. Unser neues Bürogebäude am Hauptsitz in Stuttgart ist als Plusenergiehaus konzipiert und erzeugt im Betrieb mehr Energie als es verbraucht. Das funktioniert mit einer Fassade aus Photovoltaik- und begrünten Elementen und indem wir Erdwärme über Geothermie nutzen. Auch den Ressourcenverbrauch und das Abfallaufkommen halten wir gering.

Das klingt zwar alles sehr gut, aber wie sollen sich das die Unternehmen, gerade derzeit mit Blick auf unwägbare Corona-Folgen, die zusätzlichen Kosten für Umwelt- und Klimaschutz leisten können? Szeidl: Dass Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit gegeneinander antreten, war schon immer ein Trugschluss. Gerade jetzt, wenn sämtliche Unternehmen jeden Euro zwei Mal umdrehen müssen, lautet die Botschaft: Wir dürfen nicht nachlassen, in die Zukunft zu investieren. In Summe und klug kombiniert führen nachhaltige und digitale Lösungen immer zu besseren Produkten und Dienstleistungen, zu mehr Wettbewerbsfähigkeit und das alles zieht qualifizierte Mitarbeiter an. Und das gilt übrigens im Kleinen wie im Großen. Wir sind Unternehmer und denken langfristig - langfristig gedacht gewinnt Nachhaltigkeit immer - auch finanziell.

Also muss die gesamte Branche grüner werden?

Szeidl: Ja! Trotz der Kritik mancher Einflussgruppen sollten der Green Deal der EU-Kommission und eine gut austarierte und zukunftsorientierte Innovationsförderung Hand in Hand gehen. So könnte man branchenübergreifend Unternehmen bei der Entwicklung neuer Technologien tatkräftig unterstützen. Ein Sanierungshaushalt von jährlich 120 Milliarden Euro für die nächsten zehn Jahre wäre dafür notwendig und würde der europäischen Bauwirtschaft, ihren Zulieferern aus den Bereichen Maschinen- und Fahrzeugbau und den korrespondierenden Wirtschaftszweigen einen beträchtlichen Schub für den Neustart nach der Krise verschaffen. Das wäre nicht nur ein Konjunkturprogramm, es wäre vielmehr ein profundes Nachhaltigkeitsmodell, das auch als Vorbild für andere Weltregionen herhalten könnte und die nächsten Generationen berücksichtigt.

Stichwort Konjunkturprogramme und Zukunft: Was erwarten Sie für die Zukunft und wie haben Sie sich bei Drees & Sommer aufgestellt?

Mutschler: Auch hier gilt: Wenn ein Motor wieder startet, läuft er zunächst mit niedriger Drehzahl. Belastend sind unstreitig die neuen Rahmenbedingungen: aus vielen Gewinnrechnungen bei Unternehmen werden Verlustrechnungen, die Liquiditätsausstattungen sind geschmolzen und einige Bauvorhaben und Infrastrukturprojekte werden zurückgestellt. Damit herrschen nicht die allerbesten Voraussetzungen für das derzeitige und kommende Jahr vor. Trotz dieser schwierigen Ausgangsbedingungen sind wir zuversichtlich, dass die Wirtschaft wieder anspringen und nach einer längeren Anlaufphase Fahrt aufnehmen wird. Je früher, umso besser.

Szeidl: Unsere guten Unternehmenszahlen 2019 und der Vorjahre verschaffen uns ein gutes Polster für die weiteren Auswirkungen der momentanen Krise. Weiterhin starten bei Drees & Sommer alle Projekte mit einer Digitalisierungs- und einer Nachhaltigkeitsstrategie. Im Rahmen unserer Vision 2025 konzentrieren wir uns schon seit geraumer Zeit auf die Schlüsselfaktoren, die sich bewährt haben. Wir richten den Fokus auf unsere Kunden, somit die Marktbedarfe und treiben Trendthemen voran. Mit einem starken Team aus innovativen und engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern werden wir für die kommenden Generationen weitere begeisternde Projekte für eine lebenswerte, enkelfähige Welt umsetzen.

Dierk Mutschler, Vorstand der Drees & Sommer SE
Nach seinem Bauingenieurstudium startete Dierk Mutschler als Projektmanager bei Drees & Sommer im Jahr 1991. Seit 2008 ist er Vorstand der Drees & Sommer Gruppe. In dieser Funktion verantwortet er u. a. die Leistungsbereiche Building Performance, Infrastruktur sowie strategische Akquisition und kümmert sich um den intensiven Ausbau der Branchenkompetenzen von Drees & Sommer. Zudem zeichnet er für den Bereich Human Relations verantwortlich.

Steffen Szeidl, Vorstand der Drees & Sommer SE
Steffen Szeidl absolvierte sein Studium der Architektur an der Technischen Universität Darmstadt und der Eidgenössischen-Technischen Hochschule Zürich (ETH). Seit Januar 2015 ist Steffen Szeidl Vorstand der Drees & Sommer Gruppe und verantwortet u.a. neben den Bereichen Finanzen, IT und Unternehmenskommunikation auch die Digitalisierungs-Strategie des Unternehmens.

Bildquellen: Drees&Sommer
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