Ströer: KI-Transformation als Ausweg?

06.03.26 07:12 Uhr

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Die Ströer-Aktie ist nach den Jahreszahlen deutlich unter Druck geraten und notiert auf dem tiefsten Stand seit mehr als einem Jahrzehnt. Trotz günstiger Bewertung fehlen kurzfristig die Impulse – die Hoffnungen ruhen auf der Transformation zur KI-getriebenen Plattform.

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Aktien

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Enttäuscht hat die Börse auf die Jahreszahlen von Ströer für 2025 reagiert. Im frühen Handel fiel die Aktie um rund 5 Prozent auf 32,40 Euro und damit auf den tiefsten Stand seit mehr als zehn Jahren.

Stagnation bei Umsatz und Gewinn

Das ist insoweit nachvollziehbar, als Deutschlands führende Werbeagentur weiterhin nicht aus der Stagnation herauskommt. Nach vorläufigen Zahlen lag der Umsatz im abgelaufenen Jahr mit 2.075 Mio. Euro nur um 1 Prozent über dem Vorjahr, währungsbereinigt sogar leicht darunter. Auch das bereinigte EBITDA verharrte mit 625 Mio. Euro auf dem Vorjahresniveau.

Zumindest DOOH robust

Immerhin zeigte der wichtigste Wachstumstreiber von Ströer, die digitale Außenwerbung (DOOH), weiterhin ein robustes Wachstum von rund 8 Prozent. Dem stand allerdings eine schwächere Entwicklung in anderen Segmenten wie dem Dialogmarketing und dem E-Commerce-Geschäft gegenüber.

Digitale Transformation

Auch für das laufende Jahr will der Vorstand keinen großen Optimismus verbreiten, vielmehr soll bei einem leichten Umsatzwachstum mit niedriger bis mittlerer Rate erneut nur ein operativer Gewinn auf dem Vorjahresniveau herausspringen. Die Hoffnungen der Unternehmensleitung ruhen indes auf der mittleren Perspektive, da Ströer sich gerade in einem tiefgreifenden Transformationsprozess vom personalintensiven Werbevermarkter hin zu einer KI-getriebenen, digitalen Plattform befindet, die…

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