Südzucker: Platzt jetzt der Knoten?

12.02.26 15:56 Uhr

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Allen Widrigkeiten zum Trotz hat die Aktie von Südzucker seit Jahresbeginn einen Kurszuwachs von rund 8 Prozent eingefahren. Technisch steht einem weiteren Anstieg der Widerstand bei 10 Euro im Weg.

 

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Deutliche Rückgänge bei Umsatz und Ertrag sind eigentlich keine gute Grundlage für zukünftige Kursgewinne. Wenn aber schlechte Zahlen zu keinen oder nur noch zu überschaubaren Kursabschlägen führen, dann hat die Aktie das Schlimmste meist hinter sich. Offensichtlich trifft dies auch auf Südzucker zu.

Ausbruch nach oben

Kurz nach Vorlage der wenig erfreulichen Neunmonatszahlen gelang es dem Papier Mitte Januar schließlich, aus dem mittelfristigen Abwärtstrendkanal auszubrechen. Vom Hoch im Jahreschart aus 2025 bei rund 12 Euro verlief dieser im Januar zur Monatsmitte bei rund 9,50 Euro. Der darauffolgende Rücksetzer endete wiederum, ohne die obere Begrenzungslinie des Abwärtstrends nach unten zu durchbrechen.

Blick auf die 200-Tage-Linie

Vielmehr ging es nun aufwärts bis 9,90 Euro. Unsicherheiten über die weitere Vorgehensweise der EU bei subventionierten Exporten außerhalb der Staatengemeinschaft sorgten jedoch immer wieder für mediale Störfeuer. Ein erneutes Absacken in den Bereich um 9,50/9,55 Euro überstand die Aktie indes schadlos und griff in der Folge sogar die Widerstandsmarke bei rund 10 Euro an. Diese ist sehr wichtig: Erwies sie sich im dritten Quartal 2025 doch als wehrhafte Unterstützung, die erst nach mehreren Tests nachgab. Ein deutliches Überschreiten dieser Marke bei gleichzeitigem Anstieg über die 200-Tage-Linie wäre ein deutlich positives Signal.

Fazit:

Schlechte Zahlen interessieren die Anleger aktuell wohl nur sekundär. Die Aktie wird somit von der aufgehellten Charttechnik getrieben. Querschüsse kommen aus dem äußerst schwierigen Marktumfeld für Agrarrohstoffe, zu denen naturgemäß auch die Zuckerrüben gehören. Gelingt es, den Widerstand bei 10 Euro und die knapp darüber verlaufende 200-Tage-Linie zu knacken, könnte dies technisches Potenzial bis 11 Euro – und bei anhaltender Dynamik sogar bis zum Hoch aus 2025 bei 12 Euro – bieten.

Vor einem kräftigen Schub, dies allerdings fundamental bedingt, könnte auch Pyrum stehen. Wie stark der ausfallen wird, hängt aber noch von einer Nachricht ab, auf die die Anleger zu warten scheinen: zum Artikel

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Autoren: Die SmartCaps-Redaktion. Erstellung am 12.02.26 um 15:37 Uhr. Über uns: Das Team von SmartCaps zählt seit mehr als zwei Jahrzehnten mit dem „Anlegerbrief“ zu den erfolgreichsten Nebenwerteinvestoren in Deutschland. Das Musterdepot des Anlegerbriefs hat seit 1999 eine Rendite von mehr als 3.375 Prozent oder 14,2 Prozent p.a. (Stand: 07.02.26) erzielt. Mehr dazu finden Sie hier.

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