Wacker Chemie: Technisch vielversprechend

16.01.26 13:43 Uhr

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Wacker Chemie: Technisch vielversprechend  | finanzen.net

Die Aktie von Wacker Chemie hat den Ausbruch aus ihrer seit Monaten bestehenden Seitwärtsrange geschafft. Wie nachhaltig dieser ist, muss sich angesichts weiterhin kritischer Analystenstimmen zur Chemiebranche allerdings erst noch zeigen.

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Die Aktie hat den Seitwärtskanal zwischen 60 und 70/72 Euro, in dem sie sich seit dem Sommer bewegte, nach oben verlassen. Nach dem Überschreiten der 200-Tage-Linie Mitte Dezember 2025 hatte sich dieser Schritt bereits angedeutet, in den ersten Handelstagen des neuen Jahres gelang schließlich der Ausbruch.

Skeptische Analysten
Ob dieser Ausbruch Bestand hat, muss sich nun in den kommenden Tagen zeigen. Analysten von Barclays rechnen für die Chemiebranche auch 2026 mit einem schwierigen Jahr. Neben strukturellen Problemen in Deutschland und Europa könnte insbesondere China mit steigenden Exporten zusätzlichen Preisdruck erzeugen.

Technisch gute Aussichten
Unabhängig davon präsentiert sich das charttechnische Bild derzeit konstruktiv. Gelingt es, den Ausbruch zu bestätigen, rückt zunächst das Septemberhoch 2024 bei rund 78,50 Euro in den Fokus. In einem zweiten Schritt käme auch das Jahreshoch 2025 bei etwa 88 Euro wieder ins Blickfeld.

Fazit
Dass die Chemiebranche weiterhin unter Druck steht, hatte zuletzt auch der Branchenverband VCI betont. Die Frage ist jedoch, ob ein Großteil der negativen Faktoren nicht bereits eingepreist ist. Bei Wacker deutet zumindest die aktuelle Kursentwicklung darauf hin. Anleger spekulieren zunehmend darauf, dass staatliche Investitionen und ein möglicher Industriestrompreis der zyklischen Branche den Boden bereitet haben. Bestätigt sich der technische Ausbruch, könnten zyklische Engagements wieder attraktiver werden.

Eine weitere Aktie, die im neuen Jahr mit einer starken Performance aufhorchen lässt, ist Hochtief. Anleger setzen dabei unter anderem verstärkt auf das Szenario, dass der weltweite Ausbau von Rechenzentren für KI eine hohe Nachfrage nach den Leistungen des global tätigen Baukonzerns auslösen wird: zum Artikel

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