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18.06.2021
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Deutsche Bank Ausblick auf 2021 aus dem Geschäftsbericht

Hinweis: Dies ist ein Auszug aus dem Geschäftsbericht des Unternehmens. finanzen.net übernimmt keine Gewährleistung für die Richtigkeit des Inhalts.

Der Geschäftsbericht fasst den Ausblick der Deutschen Bank für 2021 zusammen. Die Bank bestätigt ihren Finanzplan für 2022, einschließlich ihres Ziels einer Nachsteuer-Rendite von 8 Prozent auf das materielle Eigenkapital. Die Bank erwartet, dass die Erträge 2021 geringfügig gegenüber 2020 sinken werden, da sich die Volatilität und das branchenweite Geschäftsvolumen im Kapitalmarktgeschäft nach dem hohen Niveau von 2020 normalisieren dürften. 2022 erwartet die Bank wieder zu wachsen, wie bereits anlässlich des Investorentags (Investor Deep Dive) im Dezember kommuniziert. Weitere Fortschritte sollen auf der Kostenseite erzielt werden. Dazu sollen die Effekte bereits umgesetzter Schritte ebenso beitragen wie die weiteren geplanten Kostenmaßnahmen, vor allem in den Infrastrukturbereichen und der Privatkundenbank. Die Risikovorsorge im Kreditgeschäft wird gegenüber 2020 voraussichtlich leicht sinken, aber höher bleiben als vor der Corona-Pandemie. Für 2022 erwartet die Bank dann einen weiteren Rückgang der Risikovorsorge auf 25 bis 30 Basispunkte des Kreditvolumens. Die Bank erwartet, dass ihre harte Kernkapitalquote (CET1) im Verlauf des Jahres 2021 über ihrem Zielwert von 12,5 Prozent bleiben wird. Aufgrund anstehender aufsichtsrechtlicher Änderungen ist dabei mit negativen Auswirkungen von rund 80 Basispunkten auf die harte Kernkapitalquote zu rechnen. Die Bank strebt für 2022 weiterhin eine Verschuldungsquote von 4,5 Prozent bei Vollumsetzung der Regulierung an. 2021 wird die Verschuldungsquote voraussichtlich etwas niedriger ausfallen, da der vorübergehende Ausschluss bestimmter Zentralbankpositionen auslaufen wird. Die Deutsche Bank plant weiterhin, dass die Umsetzung ihrer Strategie es ihr ermöglichen wird, ab 2022 5 Milliarden Euro an ihre Aktionäre auszuschütten, sofern die Aufsichtsbehörden dem zustimmen. Wie angekündigt beabsichtigt der Vorstand, für 2020 keine Dividende vorzuschlagen.

Update 28.04.2021: Wir sind entschlossen, unsere Finanzziele für das Jahr 2022 zu erreichen, insbesondere eine Eigenkapitalrendite nach Steuern, basierend auf dem durchschnittlichen materiellen Eigenkapital, von 8 % für den Konzern und von über 9 % für unsere Kernbank. Im Jahr 2021 ist es unser Ziel, auf die 2020 erzielten Fortschritte aufzubauen, einschließlich einiger gezielter Investitionen. Für das Jahr 2021 erwarten wir, dass die Erträge im Konzern und in der Kernbank im Vergleich zum Vorjahr in etwa unverändert bleiben werden, da die negativen Auswirkungen des anhaltenden Niedrigzinsumfelds und die Folgen der COVID-19-Pandemie durch strategische Maßnahmen zur Förderung eines nachhaltigen Ertragswachstums ausgeglichen werden dürften. Der leicht bessere Ausblick für das Jahr 2021 spiegelt unser starkes Ergebnis im ersten Quartal wider.

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Oskar

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