2G Energy: 2026 könnte herausragendes Jahr werden
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Nach einem Absacker und einem kräftigen Rebound konsolidiert die Aktie seit mehr als zwei Monaten volatil seitwärts auf hohem Niveau. Die Perspektiven für das laufende Jahr sprechen dafür, dass es über kurz oder lang weiter nach oben geht.
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2G Energy ist ein Spezialist für dezentrale Energieerzeugungsanlagen. Bei Blockheizkraftwerken, die verschiedene Gase (u.a. auch Wasserstoff) zur Strom- und Wärmeproduktion nutzen können, zählt das Unternehmen bei kleineren Anlagen zu den weltweit führenden Anbietern. In den letzten Jahren hat die Gesellschaft die Produktpalette erweitert, um Großwärmepumpen und Demand-Response-Aggregate, und treibt damit die globale Expansion voran.
Schnelle Erholung nach Absacker
Im letzten Jahr hat das voraussichtlich nicht ganz die anvisierten Resultate gebracht. Im Oktober hatte das Unternehmen melden müssen, dass der Jahresumsatz 2025 nach aktualisierter Planung zwischen 380 bis 400 Mio. Euro liegen wird, und nicht bei den eigentlich in Aussicht gestellten 430 bis 450 Mio. Euro. Das hat auch Auswirkungen für die EBIT-Marge, die nach neuer Kalkulation auf 6,5 bis 8,0 Prozent statt auf 8,5 bis 10,5 Prozent taxiert wurde. Dabei sind drei wesentliche ungünstige Faktoren zusammengekommen: Erstens hat die EU die beihilferechtliche Genehmigung für das zu Jahresanfang 2025 in Deutschland beschlossene Biomassepaket erst mit Verzögerung, nämlich im September erteilt, so dass die damit verbundenen Aufträge erst spät freigegeben wurden. Zweitens hat sich auch die Vergabe neuer Großaufträge für die Ukraine, die 2024 einen deutlichen Beitrag zu den Erlösen geleistet hatten, verschoben. Und drittes ist das Servicegeschäft temporär durch die Einführung eines neuen ERP-Systems belastet worden. Die Prognoserevision hat die Aktie kurz abtauchen lassen, schon Ende November folgte dann aber ein rasanter Rebound.
Erfreuliche Dynamik im Auftragseingang
Und dieser ist gut begründet. Denn das Unternehmen hat die Ambitionen für 2026 bestätigt, die einen Umsatz von 440 bis 490 Mio. Euro und eine EBIT-Marge von 9 bis 11 Prozent vorsehen. Das Unternehmen verfügt über einen hohen Auftragsbestand und spürt in vielen Bereichen eine steigende Nachfrage – zum Teil mit hoher Dynamik. So hat der Auftragseingang in Deutschland im vierten Quartal 2025 um 145 Prozent auf 22,4 Mio. Euro zugelegt, im übrigen Europa (ohne Ukraine) waren es sogar 160 Prozent auf 11,7 Mio. Euro.
Starke strukturelle Wachstumstreiber
In Deutschland ist das Biomassepaket ein starker Treiber, da im Zuge dessen für 2026 und die Folgejahre große (BHKW-) Investitionen in die Flexibilisierung von Biogasanlagen anstehen – 2G ist hier führend. Darüber hinaus stehen hierzulande Gaskraftwerke als Reservekapazitäten zur Ausschreibung an, auch hier rechnet sich die Gesellschaft gute Chancen aus. Ebenfalls optimistisch ist das Management für das Geschäft mit der Energieversorgung von Data Centern, das seit dem letzten Jahr intensiv forciert wird und nun erste Großaufträge bringen könnte. Selbige sind darüber hinaus aus der Ukraine zu erwarten, die massiv in die dezentrale Energieversorgung investieren will, und zu guter Letzt dürften auch die neuen Produkte – die Großwärmepumpe und das Demand-Response-Aggregat – für positive Impulse sorgen. 2G Energy verfügt damit derzeit gleich über fünf starke strukturelle Wachstumstreiber.
Fazit
Die Absenkung der Ziele für 2025 werten wir daher als Ausrutscher, auf den ein herausragendes Jahr 2026 folgen könnte. Und das wird kein Ausreißer nach oben, sondern könnte eine längere Phase mit dynamischem Wachstum als Effekt der starken strukturellen Wachstumstreiber einleiten. Angesichts der immer besseren Perspektiven hatte die Aktie im letzten Jahr den Ausbruch nach oben aus einer mehrjährigen sehr volatilen Seitwärtsphase geschafft. Wir gehen angesichts der Perspektiven davon aus, dass damit ein neuer Aufwärtstrend begründet wurde.
Einen Blick wert könnte auch die Aktie von NAGA sein. Nachdem das Unternehmen 2025 in Summe unter den ursprünglichen Erwartungen geblieben ist, dürften sich die seit 2024 umgesetzten Wachstumsmaßnahmen nun endlich spürbar auf die Wachstums- und vor allem Ertragsdynamik auswirken. Für die Aktie verspricht das ein sehr großes Erholungspotenzial: zum Artikel
Vor einem kräftigen Wachstumsschub steht auch Pyrum . Wie stark der ausfallen wird, hängt aber noch von einer Nachricht ab, auf die die Anleger zu warten scheinen: zum Artikel
Autoren: Die SmartCaps-Redaktion. Erstellung am 13.02.26 um 9:25 Uhr. Über uns: Das Team von SmartCaps zählt seit mehr als zwei Jahrzehnten mit dem „Anlegerbrief“ zu den erfolgreichsten Nebenwerteinvestoren in Deutschland. Das Musterdepot des Anlegerbriefs hat seit 1999 eine Rendite von mehr als 3.375 Prozent oder 14,2 Prozent p.a. (Stand: 07.02.26) erzielt. Mehr dazu finden Sie hier.
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