Aixtron: Morgen ist der Tag der Wahrheit

25.02.26 07:09 Uhr

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Aixtron: Morgen ist der Tag der Wahrheit | finanzen.net

Gute Zahlen aus dem Halbleitersektor haben Aktien von Unternehmen mit Bezug zur Industrie aktuell beflügelt – auch Aixtron. Morgen muss sich mit den Zahlen des Unternehmens zeigen, ob die Vorschusslorbeeren gerechtfertigt sind.

 

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Die Zuversicht über eine Belebung der Halbleiterindustrie bekommt weitere Nahrung: Elmos Semiconductor hat gestern über eine deutliche Dynamisierung der Geschäftsentwicklung berichtet und peilt nach einer Stagnation in 2025 für dieses Jahr im Prognosemittel wieder ein knapp zweistelliges Wachstum an. Das hat auch Aixtron angeschoben, da die Halbleiterbranche zu den wichtigsten Kunden des Maschinenbauers zählt.

Steiler Aufwärtstrend

Die Aktie von Aixtron ist daraufhin auf ein neues Jahreshoch gestiegen und hat damit den steilen Aufwärtstrend der letzten Monate fortgesetzt. Der Trend wirkt noch nicht ausgereizt, allerdings nähert sich der Relative-Stärke-Index dem überkauften Zustand und auch der MACD könnte bald eine Trendwende andeuten. Hinzu kommt ein inzwischen relativ hoher Abstand von der 200-Tage-Linie, die bei ungefähr 16 Euro verläuft.

Für 2026 wird Stagnation erwartet

Aixtron wird daher morgen liefern müssen, wenn die Zahlen für 2025 und der Ausblick anstehen. Dabei sind die Analysten-Konsenserwartungen für die laufende Periode nicht das Problem. Denn nach dem niedrigen Auftragseingang bis Ende September 2025 wird derzeit im Schnitt für das laufende Jahr sogar ein moderater Umsatzrückgang um 2 Prozent erwartet, auch der Gewinn je Aktie soll mit 0,65 Euro geringfügig unter dem Schätzwert für 2025 liegen.

Deutliche Belebung im nächsten Jahr

Danach soll es aber deutlich bergauf gehen – und zwar beim Umsatz um fast 20 Prozent im nächsten Jahr, was einen überdurchschnittlichen Gewinnzuwachs um 43 Prozent ermöglichen soll. Genau diese Erwartung muss Aixtron morgen mit dem Ausblick auf den erwarteten Auftragaseingang untermauern, dann hätte der steile Trend womöglich noch etwas Potenzial. Klar ist aber auch, dass die langsam überkaufte Lage Konsolidierungsrisiken birgt, und zwar umso mehr für den Fall einer Enttäuschung. Wer die Rally bislang gut mitgenommen hat und das Risiko scheut, kann jetzt zumindest über eine Teilgewinnmitnahme nachdenken.

Steil gestiegen ist zuletzt auch die Aktie der Beteiligungsgesellschaft DEWB. Dennoch notiert sie noch weit unter ihrem Buchwert. Zusammen mit den operativen Fortschritte der wichtigsten Beteiligungen, die sich 2026 in einem steigenden NAV niederschlagen sollten, lässt das genug Spielraum für weitere Kursgewinne: zum Artikel

Fundamental lohnt sich derzeit der Blick auch auf Gesco. Denn die sich häufenden positiven konjunkturellen Signale könnten endlich für den lange vermissten operativen Rückenwind sorgen, was auch die sehr moderat bewertete Aktie beflügeln sollte: zum Artikel

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Erstellung am 25.02.26 um 6:51 Uhr.

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