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11.03.26 10:04 Uhr

APA ots news: FMA: Zügiger Abbau von Problemkrediten stärkt Finanzierungskraft und Resilienz der Banken

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Neue Ausgabe von "Reden wir über Aufsicht" erläutert

Erwartungen der Finanzmarktaufsicht an Kreditinstitute beim

Abbau von Problemkrediten

Wien (APA-ots) - Notleidende Kredite (NPLs) binden Kapital, drücken auf

die Ergebnisse

und schränken die Fähigkeit von Banken ein, neue Kredite an gesunde

Unternehmen und Haushalte zu vergeben. Je länger Problemkredite in

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den Bilanzen bleiben, desto höher ist die Kapitalbelastung; Institute

mit hohen NPL-Quoten müssen zudem Abbaupläne vorlegen. Zügiger Abbau

setzt Kapital frei, stabilisiert Erträge und verbessert die

Funktionsfähigkeit des Kreditkanals.

Die österreichische Finanzmarktaufsicht (FMA) weist in der neuen

Ausgabe ihrer Serie "Reden wir über Aufsicht" darauf hin, wo es

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besonders drängt: In Österreich konzentrieren sich NPL-Bestände

derzeit stark in der gewerblichen Immobilienfinanzierung. In diesem

Geschäftsbereich ist die NPL-Quote am höchsten mit 8,4% (Q3) - in

absoluten Zahlen 8,6 Milliarden. Und dort erschweren große

Einzelexposures, komplexe Projekte und langwierige Verwertungen eine

schnelle Reduktion. Doch Abwarten verteuert die Sache weiter, weil

zusätzliche Vorsorge und Wertberichtigungen Kapital binden.

Was die Aufsicht erwartet:

1. Klare Ziele und Pläne: Ambitionierte, realistische Zielpfade mit

Terminen - bis hinunter auf die wichtigsten Einzelfälle (

Restrukturierung, Verwertung, Verkauf, Abschreibung).

2. Ehrlicher Kostenblick und Ressourcen: Realistische, prüfbare

Kostenschätzungen und ausreichende personelle und organisatorische

Ausstattung zur Umsetzung.

3. Umsetzung und Steuerung: Verlässliche Verantwortlichkeiten,

laufendes Monitoring sowie transparente Berichte an das

Leitungsorgan.

Frühes, entschlossenes Handeln reduziert Verluste, senkt

Kapitalabzüge und macht Banken widerstandsfähiger - das stärkt die

Kreditvergabe und unterstützt die Realwirtschaft, so der Tenor der

aktuellen Ausgabe "Reden wir über Aufsicht", der Schriftenreihe der

FMA für Beaufsichtigte.

Die neue sowie alle weiteren Ausgaben von "Reden wir über

Aufsicht" sind auf der Website der FMA abrufbar.

Rückfragehinweis:

FMA-Mediensprecher

Boris Gröndahl

Telefon: +43 1 24959-6010 / +43 676 8824 9995

E-Mail: boris.groendahl@fma.gv.at

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