Aumann: War das der Befreiungsschlag?

04.02.26 16:32 Uhr

SmartCaps ist ein Angebot des redaktionellen Partners StockXperts.
finanzen.net GmbH ist für die Inhalte dieses Artikels nicht verantwortlich.


Aumann: War das der Befreiungsschlag? | finanzen.net

Die vorläufigen Zahlen 2025 des Maschinenbauers Aumann sind an der Börse sehr gut angekommen. Zudem mehren sich die Anzeichen, dass die Branche das Schlimmste hinter sich haben könnte.

Werte in diesem Artikel
Aktien

13,60 EUR 0,04 EUR 0,29%

Die ersten vorläufigen Eckwerte für das Geschäftsjahr 2025 sind bei Aumann in Summe überraschend positiv ausgefallen. Zwar blieb der Umsatz mit rund 205 Mio. Euro unter der Prognosespanne von 210 bis 230 Mio. Euro, auf der Ergebnisseite gab es jedoch eine handfeste Überraschung. Mit einer EBITDA-Marge von rund 14 Prozent (Prognose: 8 bis 10 Prozent) dürfte sich das EBITDA auf etwa 28,7 Mio. Euro belaufen. Auf Basis der ursprünglichen Margenerwartung wären lediglich 16,8 bis 23,0 Mio. Euro zu erwarten gewesen.

Ausblick Ende März
Einen konkreten Ausblick auf 2026 hat das Unternehmen bislang noch nicht gegeben. Dieser dürfte am 31. März mit der Vorlage des vollständigen Zahlenwerks für 2025 erfolgen. Unter Anlegern wächst jedoch die Zuversicht, dass das Management dann wieder Umsatz- und Ergebniswachstum in Aussicht stellen könnte.

Zaghafter Optimismus
Diese Hoffnung speist sich nicht nur aus der deutlich besseren Ertragsentwicklung, sondern auch aus ersten positiven Signalen aus der Branche. So teilte der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V. mit, dass sich die Anzeichen für eine konjunkturelle Bodenbildung im deutschen Maschinen- und Anlagenbau verdichten. Insbesondere die wieder anziehenden Auftragseingänge im vierten Quartal stimmen vorsichtig optimistisch.

Fazit
Neben der Aussicht auf eine unternehmensspezifische Erholung bei Aumann könnte nun auch der gesamte Sektor das Tal durchschritten haben. Nach dem Kurssprung auf knapp 15 Euro infolge der Zahlenvorlage hat die Aktie zuletzt zwar wieder etwas korrigiert. Solange die Unterstützung bei 13,80 Euro hält, bleibt das charttechnische Bild jedoch konstruktiv. Ob der Aufwärtstrend nachhaltig ist, dürfte letztlich der Ausblick für 2026 entscheiden.

Auf deutlich bessere Erträge hoffen die Anleger auch bei dem innovativen Assetmanager LAIQON, der 2026 beginnen dürfte, die Früchte seiner bisherigen Expansion zu ernten: zum Artikel

Bereits einem klaren Aufwärtstrend folgt die Aktie des Bohrspezialisten Daldrup & Söhne. Das Unternehmen sieht sich mit einer deutlich wachsenden Nachfrage konfrontiert, was im Jahr 2025 eine spürbare Neubewertung der Aktie an der Börse ausgelöst hat. Dieser Prozess scheint nun sogar weiter an Schwung zu gewinnen: zum Artikel

Autoren: Die SmartCaps-Redaktion. Erstellung am 04.02.26 um 16:06 Uhr. Über uns: Das Team von SmartCaps zählt seit mehr als zwei Jahrzehnten mit dem „Anlegerbrief“ zu den erfolgreichsten Nebenwerteinvestoren in Deutschland. Das Musterdepot des Anlegerbriefs hat seit 1999 eine Rendite von mehr als 3.322 Prozent oder 14,2 Prozent p.a. (Stand: 31.01.26) erzielt. Mehr dazu finden Sie hier.

Bitte beachten Sie auch unsere Informationen zur SmartCaps-Redaktion, insbesondere zu Arbeitsmethoden und zu potenziellen Interessenkonflikten, sowie unseren Disclaimer/Haftungsausschluss: zum Artikel

SmartCaps-Newsletter – Investieren in Small & Mid Caps