Heidelberger Druckmaschinen: Morgen wird es ernst
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Zuletzt ist es ruhig geworden um die Aktie von Heidelberger Druckmaschinen. Morgen dürfte sich das ändern.
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Keine substanziellen News zur Geschäftsentwicklung – abgesehen von einer Nachricht zur Unternehmensfinanzierung –, keine neuen Analysteneinschätzungen, lediglich ein Insiderverkauf – bei Heidelberger Druckmaschinen gab es in den letzten Wochen wenig Substanzielles zu den aktuellen Trends. Das macht die Quartalszahlen morgen umso spannender.
Gelingt Plus beim Auftragseingang?
Für das zweite Quartal hatte das Unternehmen im letzten Jahr mit 551 Mio. Euro einen ordentlichen, gleichwohl zum Vorjahr rückläufigen Auftragseingang gemeldet. Damit war der Auftragsbestand auf 809 Mio. Euro abgeschmolzen. Auf diese Kennzahl wird sich morgen besonders der Blick richten. Und auf die Frage, ob das Unternehmen den Turnaround-Trend mit einem steigenden bereinigten EBITDA untermauern kann.
Rüstungsgeschäft im Blickpunkt
Darüber hinaus dürfte die Anleger besonders interessieren, welche Fortschritte das Unternehmen bei der Erschließung des Rüstungsgeschäfts gemacht hat, die seit dem letzten Juli u.a. zusammen mit dem Partner VINCORION vorangetrieben wird. Ein substanzieller Beitrag zu den Zahlen ist noch nicht zu erwarten, umso wichtiger werden die Potenziale sein, die das Management aufzeigt.
Neue Impulse wahrscheinlich
Für die Aktie verspricht der morgige Tag neue Impulse. In den letzten Monaten ist die Volatilität deutlich zurückgegangen, der Titel hat sich zuletzt auf relativ engem Raum zwischen 1,80 und 2,10 Euro bewegt – allerdings mit Tendenz zum unteren Ende. Das birgt ein gewisses Gefahrenpotenzial im Fall einer Enttäuschung morgen. Anleger sollten für eine Neupositionierung der Trendentscheidung nicht vorgreifen. Letztlich dürfte die Richtung des Ausbruchs aus dem Seitwärtskorridor der entscheidende Signalgeber werden.
Einem klaren Aufwärtstrend folgt hingegen die Aktie des Bohrspezialisten Daldrup & Söhne. Das Unternehmen sieht sich mit einer deutlich wachsenden Nachfrage konfrontiert, was im Jahr 2025 eine spürbare Neubewertung der Aktie an der Börse ausgelöst hat. Dieser Prozess scheint nun sogar weiter an Schwung zu gewinnen: zum Artikel
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Autoren: Die SmartCaps-Redaktion. Erstellung am 04.02.26 um 07:28 Uhr. Über uns: Das Team von SmartCaps zählt seit mehr als zwei Jahrzehnten mit dem „Anlegerbrief“ zu den erfolgreichsten Nebenwerteinvestoren in Deutschland. Das Musterdepot des Anlegerbriefs hat seit 1999 eine Rendite von mehr als 3.322 Prozent oder 14,2 Prozent p.a. (Stand: 31.01.26) erzielt. Mehr dazu finden Sie hier.
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