Brenntag: An einer wichtigen Wegmarke
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Die Aktie von Brenntag hat den technischen Abwärtstrend verlassen. Auch konjunkturell mehren sich erste Hoffnungsschimmer, wie der Branchenverband Verband der Chemischen Industrie berichtet.
Werte in diesem Artikel
Der Verband der Chemischen Industrie sieht erste Anzeichen für ein Ende der konjunkturellen Talfahrt in Deutschland. In einigen Kundenbranchen ziehen die Auftragseingänge wieder an, was auf eine leichte wirtschaftliche Belebung hindeutet. Zumindest im Inland könnte sich der Auftragsmangel in der Chemiebranche damit etwas entspannen. Für zyklische Aktien wie Brenntag sind das grundsätzlich gute Nachrichten.
Aufgehellte Charttechnik
Charttechnisch hat das Papier bereits Anfang Januar den Abwärtstrend im Jahreschart nach oben durchbrochen. Nach dem Sprung über die Marke von 50 Euro setzte sich die Bewegung zügig bis über 53 Euro fort. Geopolitische Turbulenzen und die daraus resultierende Schwäche des Gesamtmarkts führten jedoch zwischenzeitlich zu einem Rücksetzer bis in den Bereich um 48 Euro.
Schnelles Comeback
Dieser Rückgang erwies sich jedoch als nur von kurzer Dauer. Relativ rasch gelang es der Aktie, wieder über die zuvor überwundene Abwärtstrendlinie zu klettern. Mit dem erneuten Anstieg über 53 Euro rückt nun erstmals seit längerer Zeit wieder die wichtige 200-Tage-Linie in den Fokus. Gelingt es, diese bei rund 53,40 Euro nachhaltig zu überwinden, könnte sich das Kurspotenzial sukzessive in Richtung der Zone um 60 bis 62 Euro eröffnen.
Fazit
Die Charttechnik hat sich zuletzt spürbar aufgehellt, und auch am Konjunkturhimmel zeigen sich vereinzelt erste Sonnenstrahlen. Gerade von einer anziehenden Wirtschaft könnte Brenntag als Zykliker profitieren. Die Zahlen für 2025 sowie der Ausblick für 2026 werden am 12. März vorgelegt. Bis dahin dürfte die Kursentwicklung weiterhin maßgeblich von charttechnischen Faktoren bestimmt werden.
Einem klaren Aufwärtstrend folgt hingegen die Aktie des Bohrspezialisten Daldrup & Söhne. Das Unternehmen sieht sich mit einer deutlich wachsenden Nachfrage konfrontiert, was im Jahr 2025 eine spürbare Neubewertung der Aktie an der Börse ausgelöst hat. Dieser Prozess scheint nun sogar weiter an Schwung zu gewinnen: zum Artikel
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Autoren: Die SmartCaps-Redaktion. Erstellung am 04.02.26 um 10:02 Uhr. Über uns: Das Team von SmartCaps zählt seit mehr als zwei Jahrzehnten mit dem „Anlegerbrief“ zu den erfolgreichsten Nebenwerteinvestoren in Deutschland. Das Musterdepot des Anlegerbriefs hat seit 1999 eine Rendite von mehr als 3.322 Prozent oder 14,2 Prozent p.a. (Stand: 31.01.26) erzielt. Mehr dazu finden Sie hier.
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