ZertifikateAwards 2021/2022: Bitte stimmen Sie für finanzen.net zero und finanzen.net ab und gewinnen Sie eine Reise nach Berlin! -w-
20.04.2020 21:13

Cramer: "Es gibt einen Hauptunterschied zwischen dem Corona-Abschwung und der Großen Rezession"

Corona ist keine Finanzkrise: Cramer: "Es gibt einen Hauptunterschied zwischen dem Corona-Abschwung und der Großen Rezession" | Nachricht | finanzen.net
Corona ist keine Finanzkrise
Folgen
Bei der Betrachtung der Zahlen am Aktienmarkt kommen Erinnerungen an die Große Rezession vor einem guten Jahrzehnt wieder hoch - aber Experten sehen einen wichtigen Unterschied zwischen der Krise 2008 und den Auswirkungen von Corona auf die Wirtschaft.
Werbung
• Jim Cramer von Mad Money: "Es gibt keine Finanzkrise", daher wird eine Erholung vom Schock leicht
• Die Ursache der Krise ist bedeutend, denn Corona ist planbarer als die Krise Ende der 2000er
• Die langfristigen Folgen werden wohl nicht so ernst wie damals


Jim Cramer, ehemaliger Hedgefonds-Manager, erklärte in seiner erfolgreichen CNBC-Show "Mad Money", warum der Corona-Abschwung zwar mit der Großen Rezession vergleichbar, aber absolut nicht gleichzusetzen ist. Auch Experten vom Center for European Reform sehen das ähnlich.

Die Krise ist eine ganz andere

Cramer spricht in seiner Show von einem "Hauptunterschied zwischen dem Corona-Abschwung und der Große Rezession" - dieser liege in der Art der Krise: "Dieses Mal können Firmen, die wirklich Geld brauchen, es auch kriegen. Dieses Mal gibt es keine Finanzkrise, zumindest noch nicht." Cramer bespricht, dass es 2008 einen großen finanziellen Breakdown gab, der in dieser Krise nicht stattfand. Damals hatten die Banken nicht viel Geld und konnten die Wirtschaft nicht unterstützen, das sei heute anders, so Cramer.

Außerdem betrachtet Cramer den Aktienhandel. Er beobachtet dabei, dass beispielsweise die Carnival Corp.-Aktie um 33 Prozent steigen konnte und freut sich darüber: Der Hunger nach risikobehafteten Geschäften sei immer noch da und das würde die Wirtschaft stärken.

Corona ist berechenbar, aber auch komplizierter

Im September 2008 löste die Pleite von Lehman Brothers die Große Rezession aus, dieses Jahr ist es ein Virus. Der Unterschied zwischen den beiden Ereignissen sei, dass 2008 das Finanzsystem seine Verwundbarkeit zeigte, heute sei es hingegen das Produktionssystem. Beides kündigte sich über einen längeren Zeitraum an, wurde aber durch Schocks wahrgenommen.

Mitte März erklärte Citigroup-Konzernchef Michael Corbat bei Trumps Corona-Gipfel nochmal ausdrücklich, dass dies keine Finanzkrise sei, sondern Banken und Finanzsystem in starker Verfassung seien und helfen wollten.

Durch das Wissen über das Virus, die Ausbreitungszahlen und -art, könne auch der Verlauf der wirtschaftlichen Auswirkungen (in Betracht der politischen Maßnahmen gegen die Ausbreitung) gut geplant werden, so Christian Odendahl und John Springford vom Center for European Reform. Die Problematik der Unberechenbarkeit von 2008/2009 falle also weg, dafür komme hinzu, dass es nicht wie damals nur einen Nachfrageschock, sondern ebenfalls einen Angebotsschock gebe. Das mache die Corona-Krise so kompliziert.

Trotz der vergleichbaren Zahlen ist es nicht so schlimm wie 2008/2009

Der deutsche Volatilitätsindex VDAX, der sozusagen die Panik am Finanzmarkt misst, hat sich im März innerhalb von einer Woche verdreifacht und stieg damit auf das höchste Niveau seit Oktober 2008. Ebenso sanken der DAX und der Dow Jones so stark ab wie seit damals nicht mehr.

Die beiden Experten vom Center for European Reform sind sich dennoch sicher, die langfristigen Folgen würden nicht so ernst wie damals.

Olga Rogler / Redaktion finanzen.net

Bildquellen: Rawpixel.com / Shutterstock.com, JStone / Shutterstock.com

Nachrichten zu Carnival Corp & plc paired

  • Relevant
  • Alle
  • vom Unternehmen
  • Peer Group
  • ?

Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen

Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen

vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden

Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

Analysen zu Carnival Corp & plc paired

  • Alle
  • Buy
  • Hold
  • Sell
  • ?
27.06.2019Carnival Peer PerformWolfe Research
21.06.2019Carnival Equal WeightBarclays Capital
26.12.2018Carnival AccumulateStandpoint Research
19.06.2018Carnival BuyStifel, Nicolaus & Co., Inc.
23.03.2018Carnival OverweightBarclays Capital
19.06.2018Carnival BuyStifel, Nicolaus & Co., Inc.
23.03.2018Carnival OverweightBarclays Capital
20.12.2017Carnival BuyStifel, Nicolaus & Co., Inc.
29.03.2017Carnival BuyStifel, Nicolaus & Co., Inc.
22.03.2017Carnival BuyStifel, Nicolaus & Co., Inc.
27.06.2019Carnival Peer PerformWolfe Research
21.06.2019Carnival Equal WeightBarclays Capital
26.12.2018Carnival AccumulateStandpoint Research
21.12.2017Carnival Equal WeightBarclays Capital
29.03.2017Carnival NeutralWedbush Morgan Securities Inc.
29.10.2009Carnival sellSociété Générale Group S.A. (SG)
23.09.2009Carnival sellSociété Générale Group S.A. (SG)
17.09.2009Carnival sellSociété Générale Group S.A. (SG)
18.03.2009Carnival sellSociété Générale Group S.A. (SG)
10.12.2008Carnival sellSociété Générale Group S.A. (SG)

Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für Carnival Corp & plc paired nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen

Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"

Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"

Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"
mehr Analysen

Jetzt kostenlos anmelden!

Im Online-Seminar heute um 18 gibt Markus Koch zusammen mit dem Aktienexperten Sebastian Hasenack von DJE Kapital einen Ausblick auf die kommenden Börsenwochen. Warum sich die Balken der Wall Street biegen und worauf Anleger jetzt achten sollten - diese und weitere spannende Fragen stehen heute Abend im Mittelpunkt.
Jetzt kostenlos anmelden!
Werbung
Werbung
Werbung
Werbung
Börse Stuttgart Anlegerclub
Werbung

Heute im Fokus

DAX etwas fester -- Sixt hebt dank hoher Mietwagenpreise Prognose an -- Sartorius steigert Erlöse -- ASML mit Gewinnsprung -- Deutsche Börse mit starkem Wachstum -- VINCI, KWS Saat, Netflix im Fokus

Bundesbank-Präsident Weidmann tritt zum Jahresende zurück. Inflation im Euroraum steigt im September auf 3,4 Prozent. Roche hebt Jahresprognose leicht an. Bei Aareal Bank springt wohl ein Kaufinteressent ab. BVB-Trainer Rose zu Haaland-Verbleib: 'Ist nicht unrealistisch'. Credit Suisse zahlt 475 Millionen Dollar wegen Korruptionsskandals. Fitch erhöht Siemens-Rating auf A+ von A.

Umfrage

Wo steht der DAX zum Jahresende?

finanzen.net zero
finanzen.net zero

Oskar

ETF-Sparplan

Oskar ist der einfache und intelligente ETF-Sparplan. Er übernimmt die ETF-Auswahl, ist steuersmart, transparent und kostengünstig.
Zur klassischen Ansicht wechseln