Daldrup und Söhne: Atempause vor dem nächsten Sprung?
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Die Aktie von Daldrup & Söhne zählte zu den großen Gewinnern des Börsenjahres 2025 und hat auch in diesem Jahr die Rally zunächst fortgesetzt. Inzwischen befindet sie sich aber im Konsolidierungsmodus. Bietet dieser eine neue Einstiegschance?
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Im letzten Herbst war der Aktie von Daldrup & Söhne der Anstieg über die 15-Euro-Marke gelungen. Diese stellte einen sehr markanten Widerstand dar, resultierend aus den Zwischenhochs in den Jahren 2018 und 2023. Entsprechend war der erfolgreiche Ausbruch ein sehr bullishes Signal.
Trend immer steiler
Damit hat sich der Aufwärtstrend, der seit dem Jahr 2020 ausgebildet wurde, weiter beschleunigt. Ab April letzten Jahres wurde ein steilerer kurzfristiger Trendkanal etabliert, der mit dem Ausbruch über 15 Euro bestätigt werden konnte. Im Nachgang hat das Tempo sogar nochmals zugenommen, so dass die Aktie auch aus diesem Kanal nach oben ausgebrochen ist und einen noch steileren Kurzfristtrend etabliert hat.
Kurzfristiges Doppel-Top
Im Februar war die Aktie dann gemessen am Relative-Stärke-Index zwischenzeitlich deutlich überkauft, was eine Konsolidierung eingeleitet hat. Auf einen ersten Rücksetzer folgte ein zweiter Aufwärtsmove, der wieder fast exakt bis zum Hoch bei rund 30 Euro führte. Mit dem neuerlichen Rücksetzer im Anschluss hat die Aktie zunächst ein kurzfristiges Doppel-Top ausgebildet und den Konsolidierungsmodus bestätigt.
200-Tage-Linie noch deutlich entfernt
Derzeit ringt die Aktie mit der 38-Tage-Linie. Sollte die nicht halten, könnte sich die Korrektur noch ausweiten. Die 200-Tage-Linie und die untere Begrenzung des vormaligen Aufwärtstrendkanals könnten als Unterstützungen dienen, liegen derzeit aber erst in der Kursregion zwischen 17 und 18 Euro.
Korrektur könnte auch abrupt enden
So weit muss die Konsolidierung aber nicht gehen, denn zumindest der überkaufte Zustand ist bereits deutlich abgebaut, stattdessen nähert sich der RSI einer überverkauften Lage. Nachrichten vom Unternehmen, die die Korrektur beenden könnten, sind zudem jederzeit denkbar. Insbesondere weitere Großaufträge – ein solcher hatte die Rally 2025 eingeleitet – könnten die Chancen schnell wieder stärker in den Fokus rücken. Für Anleger, die den Aufschwung der Aktie verpasst haben und die das inzwischen erhöhte Bewertungsniveau nicht scheuen, bietet es sich daher an, die Aktie in mehreren kleinen Tranchen in Schwächephasen einzusammeln, um damit auf einen neuen Aufschwung der Aktie nach Abschluss der Konsolidierung zu spekulieren.
Als eine Einstiegschance könnte sich auch die aktuelle Phase bei Matador Secondary Private Equity ergeben. Denn das Unternehmen wird am 19. März seine Zahlen für 2025 und vor allem den Ausblick auf 2026 veröffentlichen. Sollte sich dabei der positive Trend der Ausschüttungen aus dem zweiten Halbjahr bestätigen, könnte das die zuletzt richtungslose Aktie spürbar anschieben: zum Artikel
Einen vielversprechenden Ausblick auf 2026 bereits gegeben hat die JDC Group. Hier scheint aber noch das unsichere Börsenumfeld eine angemessene Kursreaktion verhindert zu haben. Doch sobald sich die Lage beruhigt und/oder es sich abzeichnet, dass die ehrgeizigen Ziele erreicht werden, dürfte eine Neubewertung der Aktie starten: zum Artikel
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Erstellung am 18.03.26 um 7:06 Uhr.
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