Deutsche Pfandbriefbank: Warten auf die Initialzündung

06.01.26 06:59 Uhr

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Die Deutsche Pfandbriefbank treibt die Fokussierung auf den Heimatmarkt voran und schließt die Übernahme der Deutsche Investment-Gruppe ab. Anleger reagieren mit Zurückhaltung.

Die Deutsche Pfandbriefbank (pbb) hat die Übernahme einer Mehrheitsbeteiligung an den Gesellschaften der Deutsche Investment-Gruppe abgeschlossen. Nach Unternehmensangaben verfügt die neue Tochter über Assets under Management (AuM) von mehr als 3 Mrd. Euro und ein breites Netzwerk an institutionellen Kunden.

Kontinuität bei der Tochter

Mit dem Zukauf baut die pbb die Positionierung im Investmentmanagement weiter aus und will so das Kerngeschäft der gewerblichen Immobilienfinanzierung mit der etablierten Investment- und Assetmanagement-Expertise der Deutsche Investment Gruppe verbinden. Interessante Randnotiz: Das Management der Deutsche Investment Gruppe bleibt an Bord.

Käufer gesucht

Anleger reagierten bislang verhalten auf den Zukauf. Wenngleich der Schritt strategisch sinnvoll erscheint, schwebt noch immer das Damoklesschwert des weiterhin nicht vollzogenen Verkaufs des US-Geschäfts über der pbb. Hier vermeldete das Unternehmen im Dezember zwar einen Deal mit dem US-Investmentmanager Oaktree Capital Management zur Absicherung von rund 16 Prozent des etwa 2-Mrd.-US-Dollar schweren performanten US-Portfolios, vom geplanten Komplettverkauf dürften die Garchinger aber noch weit entfernt sein. Im Juni 2025 wurde das US-Exposure mit insgesamt 4,1 Mrd. Euro beziffert.

Fazit

Wenngleich das Unternehmen für den Verkauf des US-Geschäfts keinen Zeitrahmen genannt hat, rechneten Marktteilnehmer wohl mit einem Vollzug im Jahr 2025. Zudem wird vermutet, dass die Preisvorstellungen umso schwerer durchzusetzen sein dürfen, je länger der Verkaufsprozess dauert. Die Aktie notiert aktuell nur etwa 5 Prozent über dem 52-Wochentief von rund 3,90 Euro. Eine Vollzugsmeldung zu vernünftigen Konditionen könnte die Lag allerdings schlagartig ändern. Vorsichtige Anleger beobachten die Entwicklung noch von der Seitenlinie.

Viel Rückenwind verspürt derzeit hingegen Daldrup & Söhne. Eine wahre Auftragsflut, starke Zahlen und gute Perspektiven haben 2025 für eine Performance von mehr als 100 Prozent gesorgt und auch die Perspektiven für 2026 sind vielversprechend: zum Artikel

Einen hohen Auftragseingang verzeichnet zudem auch 2G Energy. Der Spezialist für dezentrale Energieerzeuger wie Blockheizkraftwerke dürfte 2025 die ursprünglichen Ziele zwar nicht ganz erreicht haben, steht aber für 2026 und darüber hinaus vor einem deutlichen Wachstumssprung: zum Artikel

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