Deutz: Der lang ersehnte Durchbruch

12.01.26 10:48 Uhr

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Erstmals seit 2007 hat die Aktie von Deutz wieder ein zweistelliges Kursniveau erreicht. Die immer noch günstige Bewertung und die aussichtsreiche Expansionsstrategie des Managements sorgen für weiteres Potenzial.

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Deutz reduziert die Abhängigkeit vom Nutzfahrzeugsektor durch eine Expansion in aussichtsreiche Geschäftsfelder, in denen das Unternehmen mit dem Kern-Know-how in der Motorentechnik und dem breiten Servicenetzwerk punkten kann. Beschleunigt wird das Expansionstempo dabei durch Zukäufe, wobei zuletzt vor allem der Rüstungssektor und auch die Stromversorgung von Rechenzentren auf der Agenda standen.

Ein ganz wichtiges Kurssignal

Das Potenzial dieser Strategie hat schon im letzten Jahr zu einer Neubewertung der Aktie im Rahmen eines sehr steilen Aufwärtstrends geführt, der im Spätsommer dann allerdings gebrochen wurde und zu einer volatilen Seitwärtskonsolidierung auf hohem Niveau geführt hat. Mit dem jüngsten Kursanstieg schickt sich die Aktie nun an, diesen Korridor nach oben zu verlassen. Der erstmalige Anstieg auf ein zweistelliges Kursniveau seit dem Jahr 2007 stellt dabei den möglichen Durchbruch dar – denn im letzten Sommer war die Aktie von Deutz noch an der 10-Euro-Marke gescheitert. Das Kurssignal ist deshalb so relevant, weil der Titel knapp unter 10 Euro in den letzten 15 Jahren immer wieder nach unten abgedreht war.

Immer noch günstig bewertet

Kann die Deutz-Aktie diesen Ausbruch bestätigen, würde das nach oben großes Potenzial eröffnen, denn nennenswerte Widerstände aus der jüngeren Vergangenheit gibt es angesichts des höchsten Kursniveaus seit fast 20 Jahren naturgemäß nicht. Auch die fundamentale Bewertung scheint nicht ausgereizt. Denn auch nach der fulminanten Rally in 2025 beträgt das Konsens-KGV für 2026 nach Analystenschätzungen (Stand 12.01. zum Kurs von 10,25 Euro) lediglich moderate 10,3, da die Experten einen Gewinnsprung von Deutz im laufenden Jahr erwarten. Kann das Unternehmen diese Erwartung im Jahresverlauf bestätigen, dürften zweistellige Kurse der neue Normalzustand werden.

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