Friedrich Vorwerk: Sonderkonjunktur für Infrastruktur
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Mit starken vorläufigen Zahlen für 2025 hat Friedrich Vorwerk in einem richtungslosen Gesamtmarkt ein Ausrufezeichen gesetzt. Auch das Chartbild hat sich nun sichtlich verbessert.
Friedrich Vorwerk, Spezialist für Energie-Infrastrukturlösungen, hat den Börsianern noch vor dem ersten Bürokaffee bereits ordentlich eingeschenkt. Auf Basis vorläufiger Zahlen hat das Unternehmen im Geschäftsjahr 2025 den Umsatz um über 40 Prozent auf 704,3 Mio. Euro (GJ 2024: 498,4 Mio. Euro) gesteigert.
Gefragte Lösungen
Das EBITDA konnte mehr als verdoppelt werden und soll 2025 demnach 163,3 Mio. Euro (GJ 2024: 80,5 Mio. Euro) betragen haben. Das entspricht einer Marge von 23,2 Prozent. Zuletzt hatte Vorwerk für 2025 einen Umsatz in einer Range zwischen 650 und 680 Mio. Euro und eine EBITDA-Marge von 20 bis 22 Prozent angekündigt.
Gutes Wetter
Grund für die nun über Plan liegende Entwicklung soll das vierte Quartal 2025 gewesen sein, in dem das Unternehmen von der günstigen Witterung profitierte. Einziger Fleck auf der Weste bleibt der Auftragseingang. Demnach wurden neue Projekte über 538,0 Mio. Euro (GJ 2024: 685,2 Mio. Euro) verbucht – und damit weniger als im Vorjahr.
Fazit
Ungeachtet der aktuell verbuchten Auftragseingänge bleibt die Energie-Infrastruktur für Gas-, Strom- und Wasserstoffanwendungen eine der wichtigsten Aufgaben in Deutschland. Auch über die Grenzen hinaus gibt es Potenzial für Vorwerk, wie beispielsweise die geplante Anbindung von Polen an die NATO-Pipeline zur Versorgung mit Kraftstoffen. Inwieweit die starke Kursentwicklung zukünftig mit Geschäftszahlen unterlegt werden kann, erfahren Anleger am 31. März bei Bekanntgabe des Ausblicks 2026.
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