Fuchs: Erste positive Signale

15.01.26 08:36 Uhr

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Nach einer Kaufempfehlung kommt wieder Schwung in die Aktie des Schmierstoffherstellers Fuchs. Rückenwind verspricht zudem die Hoffnung auf eine bald anziehende Konjunktur.

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Die Weltwirtschaft zeigt sich trotz einer zunehmenden Zahl an Krisenherden robuster als zunächst angenommen. Laut dem Internationalen Währungsfonds dürfte das Bruttoinlandsprodukt der USA im Jahr 2025 um etwa 2,0 Prozent zugelegt haben. Für 2026 wird ein erneuter Zuwachs in dieser Größenordnung erwartet. Für zyklische Unternehmen wie Fuchs ist das eine gute Nachricht.

Analysten sehen Potenzial
Das sehen offenbar auch die Analysten der US-Investmentbank JP Morgan so. Zu Wochenbeginn nahmen sie die Fuchs-Aktie in ihre Bewertung auf. Das Votum lautete „Overweight“, das Kursziel wurde auf 49 Euro gesetzt. Die Aktie reagierte prompt und löste sich vom 52-Wochentief bei rund 37 Euro.

Übernahme im Schmierstoffmarkt
Bereits zum Ende des Jahres 2025 setzte der Schmierstoffmarkt ein erstes Ausrufezeichen: Der US-Investor Stonepeak übernahm den Schmierstoffspezialisten Castrol vom britischen Ölkonzern BP und zahlte für einen 65-Prozent-Anteil rund 10 Mrd. US-Dollar. Das unterstreicht die Attraktivität des Segments, denn Schmierstoffe werden in nahezu allen verarbeitenden Industrien benötigt.

Fazit
Durch das Investitionspaket der Bundesregierung dürfte es 2026 zumindest zu einer leichten Belebung auch in Deutschland kommen. Davon sollte Fuchs als Schmierstoffhersteller profitieren. Wie das Unternehmen die weitere Entwicklung einschätzt, erfahren Anleger am 20. März mit der Vorlage der Zahlen für 2025 und des Ausblicks für 2026. Technisch hat sich die Aktie zuletzt vom Tief bei rund 37 Euro gelöst. Ein Ausbruch über die Marke von 40 Euro könnte weiteres Kurspotenzial eröffnen.

Eine deutliche Umsatzsteigerung und spürbar verbesserte Margen hat sich für 2026 auch der Assetmanager LAIQON vorgenommen, der dafür 2025 erhebliche Vorleistungen erbracht und jüngst das Managementteam mit einem namhaften Zugang verstärkt hat: zum Artikel

Fundamental betrachtet ist auch die Aktie der Matador Secondary Private Equity AG einen Blick wert. Das Unternehmen verzeichnete im zweiten Halbjahr steigende Rückflüsse aus seinen Investments – ein Trend, der sich angesichts des lebhaften M&A-Marktes (vor allem in den USA) auch 2026 fortsetzen könnte: zum Artikel

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