Heidelberger Druckmaschinen: Akut gefährdet
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Heidelberger Druckmaschinen hat Zahlen für das dritte Quartal vorgelegt. Diese dokumentieren vor allem das schwierige Geschäftsumfeld und liefern wenig Unterstützung für die Aktie.
Werte in diesem Artikel
Nach einer längeren Ruhephase waren die Zahlen von Heidelberger Druckmaschinen mit Spannung erwartet worden. Leider zeigen sie vor allem, dass größere Fortschritte im Moment noch nicht drinsitzen.
Auftragseingang unter Vorjahr
Mit 517 Mio. Euro bewegte sich der Auftragseingang sowohl um 6 Prozent unter dem Vorjahresniveau als auch unter dem Umsatz (617 Mio. Euro), die Q3-Book-to-Bill-Ratio beträgt somit lediglich 0,84. Damit schmilzt der Auftragsbestand weiter deutlich zusammen, von 809 Mio. Euro noch zum Ende des zweiten Quartals auf jetzt nur noch 709 Mio. Euro.
Marge eher am unteren Ende
Die Umsatzsteigerung in Relation zum Vorjahr, immerhin um 4 Prozent, hat das Unternehmen nicht in eine weitere Margenverbesserung ummünzen können. Das bereinigte EBITDA hat sich von 55 auf 50 Mio. Euro reduziert, damit ist die Marge binnen Jahresfrist von 9,2 auf 8,2 Prozent zurückgegangen. Vor diesem Hintergrund und angesichts eines anhaltend schwierigen Umfelds fällt die Aussage des Managements zur Margenentwicklung im laufenden Jahr vorsichtig aus, diese soll „eher im unteren Bereich der prognostizierten Steigerung auf bis zu 8 Prozent“ liegen.
Bringt der Earnings-Call die Wende?
Für die Aktie bringen diese Zahlen keinen Rückenwind. Der Kurs pendelt seit längerer Zeit zwischen 1,80 und 2,10 Euro und droht nun, aus diesem Seitwärtskorridor nach unten herauszukippen. Heute im frühen Nachmittag steht allerdings noch der Earnings-Call an. Vielleicht gelingt es dem Management dort mit der Erläuterung der weiteren Perspektiven, insbesondere im Rüstungsgeschäft, der Aktie doch noch die nötige Unterstützung zu geben.
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