Hochtief: Eine Frage des Timings

12.03.26 16:32 Uhr

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Der schwache Gesamtmarkt drückt auch auf die Stimmung bei Hochtief. Den Börsen-Highflyer gab es zu Wochenbeginn für rund 350 Euro zu haben.

Ungeachtet der starken Performance im Jahr 2025 liegt die Hochtief-Aktie auch im aktuellen Börsenjahr schon wieder zweistellig im Plus. Dabei scheint es, als könne die Schwäche des Gesamtmarkts, der durch den Krieg in Nahost kräftig unter Druck steht, der Hochtief-Aktie wenig anhaben. Zu Wochenbeginn startete das Papier dann aber doch äußerst schwach in den Tag.

Schnäppchenjagd am Morgen

Wer beim Schnäppchenjagen aufmerksam war, konnte hier Qualität zu einem zumindest etwas gedrückten Preis einsammeln. Denn knapp 350 Euro wurden am Montag vorbörslich auf der Handelsplattform Tradegate aufgerufen. Doch der Schnäppchenpreis galt nur kurz: Eine Kurszielanhebung auf 419 Euro (zuvor: 280 Euro) von Barclays befeuerte den Kurs trotz der Sorgen am Golf. Was dann folgte, war das, was Hochtief offensichtlich am besten kann: neue Aufträge vermelden.

Skandinavische Order

Demnach gewannen die Essener einen neuen Auftrag für eine Bahnstrecke in Schweden. Das Volumen soll nach Unternehmensangaben bis zu rund 900 Mio. Euro betragen. Während die Auftragshöhe für Hochtief fast schon als überschaubar zu bezeichnen ist, überrascht die unverändert schnelle Taktung der Neuaufträge. Die Frage, ob das auch bei einem länger anhaltenden Krieg am Golf so bleibt, ist dabei nicht unberechtigt.

Fazit

Der Krieg in Nahost verteuert das Rohöl und damit nahezu alle Materialien. Das dürfte auch Hochtief auf der Kostenseite zu spüren bekommen. Mittlerweile ist das Geschäft für anspruchsvolle Baudienstleistungen jedoch zu einem Verkäufermarkt geworden. Diese Entwicklung erlaubt es, eigene Kosten zügig an Kunden weiterzugeben. Der Wochenbeginn hat jedoch gezeigt, dass auch Qualitätswerte ihre schwächeren Phasen haben. Wer also diese Chance verpasst hat, sollte geduldig auf ähnliche Rücksetzer warten. Technisch könnte die leichte Unterstützung bei 375 Euro in den Blickpunkt rücken. Intraday wurde diese bereits verletzt, bleibt im Jahreschart auf Schlusskursbasis aber intakt.

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Erstellung am 12.03.26 um 15:48 Uhr.

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