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18.05.2022 12:03

Fitch warnt vor Auswirkungen eines finanziellen Schocks auf Australien, Spanien und Großbritannien

Hohe Anfälligkeit: Fitch warnt vor Auswirkungen eines finanziellen Schocks auf Australien, Spanien und Großbritannien | Nachricht | finanzen.net
Hohe Anfälligkeit
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Während die Zentralbanken die Zinssätze erhöhen, um den größten Inflationsanstieg seit Jahrzehnten zu bekämpfen, warnt die Ratingagentur Fitch davor, dass Australien, Spanien und Großbritannien am stärksten von einem finanziellen Schock betroffen sein würden.
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Die Anfälligkeit Australiens und Spaniens beruht auf dem hohen Anteil variabel verzinster Hypothekenkredite, während die Kreditnehmer in Großbritannien bereits ein relativ hohes Verhältnis von Schulden zu Einkommen aufweisen.

Der Anteil der variabel verzinsten Wohnungsbaudarlehen und die aktuellen Verschuldungsquoten der Kreditnehmer geben einen Hinweis auf die relative Anfälligkeit der Märkte für hypothekarisch gesicherte Wohnungsbaudarlehen und gedeckte Schuldverschreibungen für steigende Zinssätze, erklärt die Ratingagentur in einem Bericht.

Fitch führte einen Stresstest für das durchschnittliche Verhältnis von Schulden zu Einkommen für Kredite durch, die im Jahr 2020 vergeben wurden, und nahm an, dass die Zinssätze für variabel verzinste Kredite bis Ende 2023 um 3 Prozentpunkte über den ursprünglichen Zinssatz steigen würden, während das Einkommen unverändert bleibt.

"Sowohl bei variablen als auch bei festverzinslichen Krediten würden die Kreditnehmer in Australien, Spanien und Großbritannien in unserem Szenario die größten Zahlungsschocks erleben, gemessen am relativen Anstieg der gestressten Schulden im Verhältnis zum ursprünglichen Einkommen", erklärt Fitch.

Variabel verzinsliche Darlehen machen in Australien, Spanien und Großbritannien einen erheblichen Teil der neu vergebenen Kredite aus, und die anfängliche Verschuldung im Verhältnis zum Einkommen liegt zwischen 26 Prozent in Australien und 34 Prozent in Großbritannien. Diese Länder schienen am empfindlichsten auf einen Anstieg der Zinssätze zu reagieren, da die Relationen auf 34 bis 39 Prozent steigen würden, führte Fitch aus.

Im März prognostizierte Fitch für das Jahr 2022 insgesamt sieben Zinserhöhungen durch die US-Notenbank und vier durch die Bank of England, wobei die Leitzinsen Ende 2023 in den USA 3,00 Prozent und in Großbritannien 1,75 Prozent erreichen würden. Ähnliche Trends wurden für Australien und Kanada prognostiziert, wo die Leitzinsen bis Ende 2023 auf 1,25 Prozent bzw. 2,00 Prozent steigen sollen.

Die höher als erwartet ausgefallene Inflation und die aggressiveren Kommentare der Zentralbanker seit März deuten jedoch auf starke Aufwärtsrisiken für diese Zinsprognosen hin, und die Finanzmärkte preisten eine noch schnellere Straffung ein, urteilt Fitch.

Von James Glynn

SYDNEY (Dow Jones)

Bildquellen: Pitcha T. / Shutterstock.com, gary yim / Shutterstock.com
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