01.10.2009 17:10

Massiver Insiderverkauf bei GoYellow

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Wenn Vorstände oder Großaktionäre Aktien ihrer Unternehmen kaufen oder verkaufen, kann das für Anleger ein Signal sein.
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1. Oktober: Peter Wünsch, Technikvorstand beim Portalbetreiber GoYellow nutzt den stark gestiegenen Aktienkurs um im großen Stil Kasse zu machen. Am 22. September, am 29. September und am 1. Oktober verkaufte er insgesamt 200 000 Aktien und erlöste damit 1,225 Millionen Euro. Damit konnte Wünsch seinen Einsatz aus der Kapitalerhöhung aus 2006 mehr als verdreifachen.
Bereits am 22. September verkaufte Großaktionär Klaus Harisch 50000 GoYellow-Aktien zum Stückpreis von 6 Euro außerbörslich. Harisch ist mit einem Anteil von 14,51 Prozent der größte Aktionär von GoYellow.

29. September 2009: Marc Brucherseifer schichtet einen Teil seines Vermögens um. Mit dem aktuellen Verkauf von 174 738 Drillisch-Aktien erlöste der Aufsichtsrat 701.805 Euro. Trotz der hohen Anzahl besitzt Brucherseifer noch immer 3,909 Millionen Aktien oder 7,35 Prozent an Drillisch. Der Mitbegründer und frühere Vorstand des Mobilfunkanbieters Drillisch war in der Vergangenheit kein guter Indikator für die Kursbewegungen der Drillisch-Aktie. Brucherseifer verkauft nahezu zu jedem Kurs. Im Frühjahr trennte sich Brucherseifer von Aktienblöcken auch zu Kursen von 1,09 bis 1,20 Euro das Stück. Aktuell notiert die Drillisch-Aktie auf dem Niveau von vier Euro.

28. September 2009: Andreas Schneider-Neureither, Vorstandssprecher von SNP-Schneider-Neureither, verkauft 1500 Aktien seines Unternehmens zum Gegenwert von 35.820 Euro.
Andreas Schneider–Neureither ist mit vier Prozent am Unternehmen beteiligt. 57 Prozent der Aktien hält die SNP Holding, hinter der ebenfalls Andreas Schneider-Neureither und Petra Neureither stehen.

Bereits im April verkaufte Schneider-Neureither 10000 Aktien zum Stückpreis von 13,50 Euro, im Mai 8000 Aktien zu 16,00 Euro pro Anteil und im Juli 2500 zu 22,32 Euro.

Der Zeitpunkt für den jüngsten Deal ist bestens gewählt. Noch im März diesen Jahres notierte die Aktie des Softwareunternehmens bei rund fünf Euro. Seitdem ging es steil bergauf bis zu Höchstkursen von 25,54 Euro.

21. September: Der Technik-Vorstand von Phönix Solar nimmt rund 100.000 Euro Gewinn mit. Manfred Bächler verkauft insgesamt 4500 Aktien zu 39,07 Euro pro Stück des süddeutschen Photovoltaik-Systemhauses. Es ist sein erster Insiderverkauf. 2006 tätigte Bächler mehrere Insiderkäufe zu durchschnittlich 15,54 Euro pro Aktie.

15. September: Insider nutzen die Kapitalerhöhung bei GWB Immobilien und decken sich bei Kursen zu 1,55 Euro pro GWB Immobilien-Aktie ein. Vorstand Jörg Utermark orderte 5000 Aktien. Der stellvertretende Vorstand Wolfgang Mertens-Nordmann ist mit 12.000 Aktien dabei. Die HR-MN Vermögensverwaltungsgesellschaft übernimmt 30.000 Aktien und Vorstandschef Norbert Herrmann zeichnet 7.000 Stück. Noch vor einem Jahr notierte die Immobilien-Aktie bei Kursen um die vier Euro, aktuell steht die Aktie bei 1,70 Euro.

15. September: Genau den richtigen Zeitpunkt erwischte Wolfgang Maennig bei seinen Aktienkäufen der Medizintechnikfirma Eckert & Ziegle. Am 14. September orderte der Aufsichtsratsvorsitzende 6050 Aktien zum Stückpreis von 16,48 Euro, ein Volumen von 99704 Euro. Der Deal war gemessen an der Stückzahl bisher der größte von Wolfgang Maennig. Zwei Tage danach sprang der Kurs auf über 19 Euro an. Zuvor hatte Maennig Ende Juli 1000 Stück zu 17,20 pro Aktie geordert.

15. September: 29 Käufe tätigte Oliver Schmidt in diesem Jahr. Weiter akkumulieren, scheint das Motto des Aufsichtsrats bei Foris, dem Prozessfinanzierungs-Dienstleister, zu sein. Zuletzt kaufte er 8.064 Aktien zu 2,70 pro Aktie. Anfang September orderte er 9.337 und 3.163 Foris-Aktien. Noch vor einem Jahr notierte die Foris-Aktie auf dem Niveau von 1,40 Euro. Seitdem befindet sie sich im Aufwärtstrend.

14. September: Hasso Plattner verkauft im großen Stil eigene Aktien. Monatlich sollen über eine als Kommissionärin handelnde Bank SAP-Aktien im Wert von 15 Millionen Euro verkauft werden. Insgesamt beläuft sich das Verkaufs-Volumen auf 240 Millionen Euro. Die Verkäufe sollen bis 31.12.20010 erfolgen. Die Beteiligung von Plattner an SAP sinkt nach dem Verkauf von jetzt 10,5 Prozent auf knapp unter zehn Prozent.
Hasso Plattner, einer der Gründer von SAP, zog sich 2003 aus dem operativen Geschäft zurück und übernahm den Vorsitz im Aufsichtsrat. Wofür Hasso Plattner die Verkaufserlöse nutzt ist im Moment nicht bekannt. Möglichkeiten gibt es aber viele. Das Hasso-Plattner-Institut für Softwaretechnik an der Universität Potsdam bildet derzeit etwa 450 Studenten aus und wird privat finanziert. In Potsdam spendete Plattner über 20 Millionen Euro für den Wiederaufbau des Potsdamer Landtagsschlosses. Die Hasso Plattner Ventures Gesellschaft sitzt ebenfalls in Potsdam.
Der Aktienkurs der SAP-Aktie zeigt sich von der Meldung unbeeindruckt.

11. September: Nachdem am Vortag bereits ein Aufsichtsrat bei Klöckner & Co. die Chance der Kapitalerhöhung genutzt hatte, greift nun auch Gisbert Rühl zu. Und zwar kräftig. Der Finanzvorstand ordert mehr als 20000 junge Aktien, die zu einem Kurs von zehn Euro und im Bezugsverhältnis von 7:3 angeboten
Bei der CompuGroup kauft die GT 1 Vermögensverwaltung GmbH 2000 Aktien zum Kurs von sieben Euro.

10. September: Klöckner & Co-Aufsichtsrat Jochen Melchior ordert im Rahmen der Kapitalerhöhung Aktien des deutschen Stahlhändlers und investiert insgesamt 16860 Euro. Im Zuge der Kapitalerhöhung werden junge Aktien zu zehn Euro und im Bezugsverhältnis von 7:3 angeboten.
Nick Reh, Chef der Sektkellerei Schloss Wachenheim, verkauft 5000 Aktien zum Kurs von 6,24 Euro. Reh erlöst damit 31205 Euro. Die Aktie hatte in den vergangenen Wochen stark zugelegt.
Die Gattin des Lang & Schwarz-Vorstandes André Bütow geht auf Aktien-Shoppingtour im eigenen Hause. Heike Bütow kaufte in vier Tranchen insgesamt 5933 Aktien der Lang & Schwarz Wertpapierhandelsbank zu einem durchschnittlichen Stückpreis von 3,39 Euro. Bereits am 3. September Annegret Zahn, Ehefrau von Vorstand Peter Zahn, Lang & Schwarz-Aktien geordert.

3. September: Vorstandsgattin Annegret Zahn, Ehefrau von Peter Zahn, Vorstand der Lang & Schwarz Wertpapierhandelsbank, deckte sich Ende August / Anfang September noch zu günstigen Kursen mit Aktien der Lang & Schwarz Wertpapierhandelsbank ein. Insgesamt orderte Annegret Zahn 3400 Aktien zu Stückpreisen von 3,01 Euro bis 3,07 Euro. Am 28. August meldete L&S Handelsbank gute Zahlen. Die Privatbank profitierte von der positiven Entwicklung an den Finanzmärkten und geht auch für das dritte Quartal von einer weiteren Belebung aus.

2. September: Er hat sich noch von keiner Borussia Dortmund Aktie getrennt. Der Media-Manager Bernd Geske, Aufsichtsratsmitglied bei Borussia Dortmund, stockt seinen Anteil am Fußballverein erneut auf. Jüngster Deal: Kauf von 62.000 Aktien zum Stückpreis von 0,95 Euro. Damit ist Geske insgesamt mit 7,3 Prozent beim Verein beteiligt.

31. August: Drei Top-Manager der Deutschen Bank nutzen die relativ hohen Aktienkurse ihres Instituts für umfangreiche Aktienverkäufe.
Kevin E. Parker, Chef des Globalen Asset Managements erlöst rund 1,3 Millionen Euro durch den Verkauf von 25.612 Deutsche Bank Aktien.
Seth Harisson Waugh, Chef der Deutsche Bank Americas trennte sich von 5.610 Aktien im Gegenwert von rund 283.000 Euro.
Christopher Thomas Whitman, Group Treasurer, verkaufte 18.373 Deutsche Bank Aktien im Wert von umgerechnet rund 926.000 Euro.

24. August: In zwei Tranchen zu je 10.000 Stück kauft Ulrich Tödtmann aus der Geschäftsführung von Foris eigene Aktien zum Stückpreis von 2,49 Euro und 2,50 Euro. Der Kurs des Prozesskostenfinanzierers konnte sich im Laufe des vergangenen Jahres von seinem Tief bei 1,40 Euro auf das Niveau von 2,50 erholen.

21. August: Zwei Insider der Deutschen Bank trennen sich von Aktien ihres Unternehmens: Yves Dermaux, Market Risk Manager verkauft 4.862 Deutsche Bank Aktien zu 45,68 pro Aktie. Michael Kröner, Global Head of Tax bei der Deutschen Bank versilbert ein Paket von 6.704 Aktien zum Stückpreis von 47,50. Beide Deals haben zusammen einen Gegenwert von mehr als einer halben Million Euro.

14. August: 300 Prozent Gewinn in acht Monaten. Marcus Englert, Vorstandsvorsitzender von ProSiebenSat1 Media AG macht Kasse. Er verkauft 13.000 Aktien seines Unternehmens zu 6,11 Euro das Stück. Zuletzt hatte Englert im Dezember 2008 17.000 ProSiebenSat1 Media-Aktien zu 1,44 Euro das Stück gekauft.

10. August: 1,6 Millionen HeidelbergerCement-Aktien wurden über die Schwenk Beteiligungen GmbH & Co. KG zu 31,75 Euro verkauft, die zum Imperium des verstorbenen Industriellen Adolf Merkle gehörte. Scheinbar verwerten die finanzierenden Banken ihre Sicherheiten.

10. August: Aufsichtsrat Stephen D. Fantone trennt sich von seinem Aktienpaket, 9700 Aktien der Rofin Sinar, im Wert von 162.504 Euro. Die Wirtschaftskrise hat den deutsch-amerikanischen Laserspezialisten im dritten Quartal unerwartet in die Verlustzone gedrückt. Der Aktienkurs konnte sich von seinem Tief im Frühjahr bei rund zehn Euro deutlich erholen.

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