K+S: Glatteiszone verlassen

03.02.26 16:30 Uhr

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K+S: Glatteiszone verlassen   | finanzen.net

Gut 30 Prozent hat die Aktie von K+S seit dem Tief im Vorjahr schon zugelegt, doch aktuell ist Verschnaufen angesagt. Technisch bleibt das Bild aber weiter positiv.

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Wenn der Winter Einzug hält und die Landschaft sich weiß färbt, dann erinnern sich Börsianer gerne an den Düngemittelhersteller K+S. Denn neben Kalidünger hat das Unternehmen auch Streusalz im Angebotsportfolio. 2024 machten die Umsätze mit den Gemeinden aber nur gut 4 Prozent vom Jahresumsatz aus.

Technik macht Mut

In einem kalten, schneereichen Winter mag der Verkauf von Streusalz ein schönes Zusatzgeschäft sein, nachhaltigen Einfluss auf die Erlöse wird es wohl nicht haben. Wenn das Unternehmen am 12. März die Zahlen 2025 und den Ausblick für 2026 vorlegt, dürfte dies daher nur eine untergeordnete Rolle spielen. Interessanter ist da aktuell die Charttechnik.

Tasse mit Henkel

Vom Hoch bei knapp 17 Euro im Juni 2025 fiel die Aktie bis November auf unter 11 Euro zurück. Der kräftige Rückgang Ende Juli 2025 ließ das Papier zudem unter die 200-Tage-Linie rutschen. Bis Mitte Januar 2026 gelang dann jedoch ein beachtenswerter Swing, im Rahmen dessen auch die 200-Tage-Linie wieder zurückerobert werden konnte. Im Chart zeigt sich nun eine Tasse-mit-Henkel-Formation, wobei die Aktie derzeit zwischen 13,50 und 14 Euro schwankt – und den Henkel ausbildet.

Fazit

Technisch dürfte die Aktie gerade etwas Luft holen, um den Aufwärtstrend fortzusetzen. Gelingt es, die Marke von 14,30 Euro zu überspringen, könnte das Hoch aus dem Jahr 2025 bei rund 17 Euro durchaus wieder ein Thema sein. Ob diese rein technische Betrachtung von den Fundamentaldaten einen zusätzlichen Schub erhält, wird sich am 12. März zeigen. Ein positiver Ausblick für 2026 wäre hilfreich.

Einer ganz anderen Dynamik erfreut sich derzeit der Bohrspezialist Daldrup & Söhne. Das Unternehmen sieht sich mit einer deutlich wachsenden Nachfrage konfrontiert, was im Jahr 2025 eine spürbare Neubewertung der Aktie an der Börse ausgelöst hat. Dieser Prozess scheint nun sogar weiter an Schwung zu gewinnen: zum Artikel

Einer positiven Neubewertung wurde in jüngster Zeit auch die Aktie von OHB unterzogen, zuletzt war die Lage dann aber spürbar überhitzt: zum Artikel

Autoren: Die SmartCaps-Redaktion. Erstellung am 03.02.26 um 15:29 Uhr. Über uns: Das Team von SmartCaps zählt seit mehr als zwei Jahrzehnten mit dem „Anlegerbrief“ zu den erfolgreichsten Nebenwerteinvestoren in Deutschland. Das Musterdepot des Anlegerbriefs hat seit 1999 eine Rendite von mehr als 3.322 Prozent oder 14,2 Prozent p.a. (Stand: 31.01.26) erzielt. Mehr dazu finden Sie hier.

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