secunet: Starker Endspurt als Game-Changer
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secunet hat 2025 operativ deutlich besser abgeschlossen als erwartet. Vor allem der starke Endspurt beim Auftragseingang relativiert den vorsichtigen Ausblick und rückt die Aktie wieder in den Fokus der Anleger.
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Die vorläufigen Zahlen für 2025 zeigen, dass die secunet Security Networks AG operativ deutlich besser abgeschnitten hat, als Marktteilnehmer im Jahresverlauf zeitweise befürchtet hatten. Insbesondere das vierte Quartal brachte eine spürbare Beschleunigung beim Umsatzwachstum und – noch ausgeprägter – beim Auftragseingang. Damit liefert das Unternehmen überzeugende Argumente für die Nachhaltigkeit des Wachstumskurses.
Deutliche Beschleunigung zum Jahresende
Im Gesamtjahr steigerte secunet den Umsatz um 13 Prozent auf 458,8 Mio. Euro und lag damit klar über der bisherigen Prognose von rund 425 Mio. Euro. Das EBIT wuchs um 21,6 Prozent auf 51,7 Mio. Euro, die EBIT-Marge verbesserte sich von 10,5 auf 11,3 Prozent und erreichte damit das obere Ende der Zielspanne. Besonders auffällig war der Endspurt im vierten Quartal, in dem sich das Umsatzwachstum gegenüber dem bisherigen Jahresverlauf deutlich beschleunigte. Damit bestätigte sich, dass zuvor beobachtete Verzögerungen bei öffentlichen Auftraggebern weniger struktureller Natur waren, sondern vor allem zeitliche Verschiebungen darstellten.
Auftragseingang liefert starkes Signal
Noch überzeugender fiel die Entwicklung beim Auftragseingang aus. Dieser zog im vierten Quartal kräftig an und übertraf die Erlöse deutlich. Die Book-to-bill-Ratio lag im Schlussquartal bei 1,4 und damit klar über 1, auch auf Gesamtjahressicht wurde diese Marke übertroffen. Das spricht für eine hohe Visibilität des Geschäfts und für anhaltendes Wachstum in den kommenden Quartalen. Als kleiner Wermutstropfen ging die EBIT-Marge des vierten Quartals von 16,4 Prozent im Vorjahr auf 15,4 Prozent zurück, was bei einer verbesserten EBITDA-Marge auf höhere Abschreibungen hindeutet.
Vorsichtiger Ausblick bremst zunächst die Aktie
Für eine anfängliche Enttäuschung an der Börse sorgte weniger der starke Rückblick auf 2025 als vielmehr der Ausblick auf 2026 (Umsatz: 460 bis 500 Mio. Euro; EBIT: 53 bis 58 Mio. Euro). Am unteren Ende der Spanne würde das EBIT nämlich lediglich um 2,5 Prozent zulegen, bei einem nahezu stagnierenden Umsatz. Entsprechend gab die Aktie nach der Meldung zunächst nach, drehte anschließend jedoch kräftig ins Plus. Offenbar setzte sich am Markt zunehmend die Einschätzung durch, dass …
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