KPS: In Kürze gibt es Klarheit
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Am 30. Januar legt KPS die Jahreszahlen 2024/25 vor. Aktuell unternimmt die Aktie einen weiteren Versuch, den Abwärtstrend endlich zu brechen.
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Der Kurs des IT-Dienstleisters KPS ist schon seit mehreren Jahren auf dem Rückzug. Im Jahreschart hat das Papier nun einen weiteren Versuch unternommen, den Abwärtstrend zu brechen. Den Auftakt gab dabei der Zwischenspurt Ende Dezember 2025: Die Aktie kletterte in wenigen Tagen vom Tief bei 0,40 Euro auf 0,60 Euro.
Auf den Ausblick kommt es an
Strenggenommen hat sich das Chartbild hierdurch aber noch immer nicht wesentlich verbessert, denn der Anstieg stoppte genau an der oberen Begrenzungslinie des Abwärtstrends. Einen Monat später klopft das Papier erneut an der oberen Linie des Abwärtskanals an, die jetzt bei rund 0,58 Euro verläuft. Interessant dabei: In Kürze stehen Zahlen für 2024/25 (per 30.9.) und der Ausblick 2025/26 an.
Gesenkte Ziele
Die jüngsten Nachrichten wiederum waren nicht so vielversprechend. Der einst geplante Umsatz von 129,5 bis 151,5 Mio. Euro wurde auf 118 bis 122 Mio. Euro reduziert. Beim EBITDA ruderte das Management von 10,2 bis 14,9 Mio. Euro auf nur noch 4,1 bis 6,1 Mio. Euro zurück. Unterm Strich könnte es 2024/25 wieder einen Nettoverlust geben. Zum Vergleich: Im Geschäftsjahr 2023/24 betrug das Konzernergebnis -23,4 Mio. Euro.
Fazit
Mitunter kommt es vor, dass nachrichtenlos sogenannte Micro-Caps zum Ziel von Zockern werden. Ob das bei KPS auch der Fall war oder ob mehr dahintersteckt, erfahren Anleger in wenigen Tagen. Gibt das Management tatsächlich eine ambitionierte Guidance für 2025/26 heraus, dann könnte dies der notwendige Impuls für die Aktie sein, um endlich den Abwärtskanal nach oben zu verlassen. Bei dieser rein technischen Betrachtung sind Fundamentaldaten außen vor. Ein Blick in die Bilanz, ob Liquidität und Eigenkapital zukünftig noch Spielraum bieten, dürfte nicht schaden.
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