Deutz: Jetzt fehlt nur noch die Bestätigung
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Die Deutz-Aktie überzeugt zu Beginn des Jahres 2026 mit starker Performance und profitiert von gezielten Zukäufen in Boommärkten. Analysten erwarten deutliche Gewinnsteigerungen, während auch die Charttechnik weiteres Potenzial signalisiert.
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Mit einem Kursplus von rund 25 Prozent gehört die Aktie von Deutz zu den auffälligsten Gewinnern im bisherigen Börsenjahr 2026. Konkrete Unternehmensnachrichten aus Köln gibt es derzeit zwar nicht, dennoch greifen Investoren vermehrt zu.
Erfolgreiche Zukäufe als Kurstreiber
Damit preist der Markt vor allem ein, dass Deutz vor einem sehr erfolgreichen Jahr stehen könnte. Ausschlaggebend ist dabei die gezielte Übernahmestrategie des vergangenen Jahres. Mit den Akquisitionen von Sobek im Bereich Drohnenantriebe, ARX Robotics für unbemannte Verteidigungssysteme sowie Frerk im Segment Notstromaggregate hat sich der Motorenbauer frühzeitig in stark wachsenden Zukunftsmärkten positioniert. Gleichzeitig reduziert das Unternehmen damit spürbar die Abhängigkeit vom konjunkturabhängigen Geschäft mit klassischen Verbrennungsmotoren.
Deutlich höhere Gewinne erwartet
Zusätzlichen Rückenwind liefert das laufende Effizienzprogramm „Future Fit“, das zunehmend Wirkung zeigt. Die EBIT-Marge bewegte sich zuletzt bereits am oberen Ende der für 2025 angestrebten Spanne von 5 bis 6 Prozent. Für 2026 könnte ein kräftiger Schub bevorstehen, Analysten rechnen bei einem Umsatzplus von etwa 15 Prozent mit einem Gewinnanstieg von rund 80 Prozent. Auf dieser Basis erscheint die Bewertung mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von etwa 12 (Konsensschätzung Stand 28.01. zum Kurs von 10,79 Euro) weiterhin attraktiv.
Technisches Bild überzeugt
Auch aus charttechnischer Sicht spricht vieles für die Aktie. Der nachhaltige Anstieg in den zweistelligen Kursbereich markiert den Ausbruch aus einer nahezu zwei Jahrzehnte andauernden Seitwärtsbewegung. Bis zum bisherigen Rekordhoch von 12,50 Euro aus dem Jahr 2007 liegt nun kaum noch ein relevanter Widerstand. Die laufende Neubewertung könnte daher anhalten, vorausgesetzt die kommenden Quartalszahlen untermauern die aktuell hohe Erwartungshaltung des Marktes.
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