Salzgitter: Droht jetzt akute Gefahr?
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Bei der Aktie von Salzgitter hat es nach einer Analystenabstufung zuletzt Gewinnmitnahmen gegeben. Der dynamische mittelfristige Aufwärtstrend ist deswegen nicht in Gefahr, kurzfristig sieht es aber anders aus.
Werte in diesem Artikel
Die Aktie von Salzgitter zählt zu den Topperformern der letzten zwölf Monate. Die Anleger setzen hier auf positive Effekte der Industriepolitik in Europa, die schon 2026 zu einer Verbesserung des Zahlenwerks führen könnten.
Steiler Anstieg seit Q4 2025
Nach zuvor herben Kursverlusten hat die Aktie daher mit einem markanten Tief im Oktober 2024 einen neuen Aufwärtstrend begründet. Dieser mündete zunächst zwischen April und September letzten Jahres in eine sehr breite und hochvolatile Seitwärtskonsolidierung. Daraus hat sich die Aktie im Schlussquartal mit einem steilen Kursanstieg befreit.
Am oberen Limit
Damit konnte ein neuer steiler mittelfristiger Trendkanal etabliert werden, dessen untere Begrenzung aktuell bei knapp 34 Euro liegt, während die obere Trendlinie auf die 50-Euro-Marke zugelaufen ist. In der zweiten Januarhälfte hat die Aktie versucht, über diese obere Begrenzung auszubrechen – und ist daran bislang gescheitert.
Verkaufsdruck durch Abstufung
Zuletzt hat sich der Verkaufsdruck etwas erhöht, was auch an einer neuen Analysteneinschätzung der UBS gelegen haben dürfte. Das lediglich kosmetisch, von 50 auf 52 Euro angehobene Kursziel, signalisiert, dass der Analyst die Aktie vorerst für ausgereizt hält, was er auch mit einer Herabstufung des Titels von Buy auf Neutral unterstrichen hat.
Aktie im überkauften Bereich
Auch die Technik signalisiert derzeit Abwärtspotenzial, denn der Relative-Stärke-Index war bis vor kurzem längere Zeit im roten Bereich und der MACD dreht gerade von hohem Niveau nach unten. Eine größere Konsolidierung sollte daher nicht verwundern. Angesichts des intakten Mittelfristtrends könnte diese dann eine Nachkaufgelegenheit bieten.
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