Verve: Dynamik soll kontinuierlich zunehmen

27.01.26 10:27 Uhr

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Verve: Dynamik soll kontinuierlich zunehmen | finanzen.net

Nach temporären Bremseffekten aus der Vereinheitlichung der Technologie-Plattformen ist Verve im Schlussquartal wieder deutlich gewachsen. Die Anleger haben auf das Zahlenwerk letztlich nicht positiv reagiert, aber das könnte sich im Jahresverlauf ändern.

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Verve hat den Umsatz im Schlussquartal (bereinigt um eine Umstellung der Systematik) um 9,9 Prozent auf 193,8 Mio. Euro gesteigert. Dabei waren das wieder erstarkte organische Wachstum mit 5,3 Prozent und der Effekt aus Zukäufen mit 12,2 Prozent die Treiber, während Wechselkurseffekte (Abwertung USD) die Entwicklung mit -7,6 Prozent gebremst haben. Eine noch stärkere Entwicklung wurde durch die finanzielle Schieflage eines größeren Kunden verhindert, mit dem die Geschäftsverbindung beendet wurde. Daher hat das Unternehmen die Erlöszielspanne für das Gesamtjahr, die sich zuletzt auf 560 bis 580 Mio. Euro belaufen hatte, mit 550,9 Mio. Euro auch etwas verfehlt.

Bereinigtes EBITDA leicht gesteigert

Das bereinigte EBITDA lag vor diesem Hintergrund im Schlussquartal mit 48,3 Mio. Euro in etwa auf Vorjahresniveau, damit wurde im Gesamtjahr noch eine leichte Steigerung von 133,2 auf 134,1 Mio. Euro erreicht. Die im Jahresverlauf wegen der Plattformumstellungen, die temporär deutlich stärker belastet haben als erwartet, von 155 bis 175 Mio. Euro auf 125 bis 140 Mio. Euro angepasste Prognose wurde somit aber solide erreicht.

Hohes Wachstum erwartet

Damit hat das Unternehmen ein schwieriges Jahr des Umbaus mit soliden Resultaten abgeschlossen und steht, gestärkt durch die erzielten Effizienzsteigerungen und durchgeführte Übernahmen, vor einem starken Wachstum. Das Management erwartet eine Steigerung der Erlöse um 23,4 bis 32,5 Prozent auf 630 bis 780 Mio. Euro, das soll in eine Verbesserung des bereinigten EBITDA um 8,1 bis 30,5 Prozent auf 145 bis 175 Mio. Euro umgemünzt werden.

Zunehmende Beschleunigung im Jahresverlauf

Die Kursdelle nach den Zahlen führen wir u.a. darauf zurück, dass das untere Ende der Ertragsspanne die Anleger eher enttäuscht hat. Zudem soll der Beschleunigungsprozess, der üblichen Saisonalität im Markt folgend, im ersten Quartal erst langsam beginnen, um dann zunehmend Fahrt aufzunehmen – auch das erklärt die Zurückhaltung der Anleger. Das Management selbst bezeichnet die Prognose aber als konservativ. Sollte sich das im Jahresverlauf bestätigen und der Ertrag in Richtung des oberen Endes der Guidance laufen, dürften die Anleger wieder deutlich freundlicher die Zahlen reagieren.

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Autoren: Die SmartCaps-Redaktion. Erstellung am 27.01.26 um 10:25 Uhr. Über uns: Das Team von SmartCaps zählt seit mehr als zwei Jahrzehnten mit dem „Anlegerbrief“ zu den erfolgreichsten Nebenwerteinvestoren in Deutschland. Das Musterdepot des Anlegerbriefs hat seit 1999 eine Rendite von mehr als 3.345 Prozent oder 14,2 Prozent p.a. (Stand: 24.01.26) erzielt. Mehr dazu finden Sie hier.

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