ÜBERBLICK am Mittag/Konjunktur, Zentralbanken, Politik

19.01.26 13:29 Uhr

Die wichtigsten Ereignisse und Meldungen zu Konjunktur, Zentralbanken, Politik aus dem Programm von Dow Jones Newswires

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Inflation im Euroraum sinkt im Dezember auf 1,9 Prozent

Der Preisdruck in der Eurozone hat im Dezember stärker nachgelassen als zunächst berichtet. Die jährliche Inflationsrate sank auf 1,9 (Vormonat: 2,1) Prozent, wie die Statistikbehörde Eurostat in einer zweiten Veröffentlichung mitteilte. Vorläufig hatten die Statistiker am 7. Januar einen Rückgang auf 2,0 Prozent gemeldet. Volkwirte hatten eine Bestätigung der ersten Meldung erwartet. Die Kernteuerung gab im Dezember ebenfalls leicht nach. Die Kernrate (ohne die Preise von Energie, Nahrungsmitteln, Alkohol und Tabak) sank auf 2,3 (2,4) Prozent. Die erste Meldung wurde damit bestätigt.

IWF hebt Prognose für Weltwirtschaftswachstum 2026 leicht an

Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat seine Prognose für das Wachstum der Weltwirtschaft in diesem Jahr leicht angehoben und erwartet für 2027 eine nur marginale Wachstumsabschwächung. Wie aus dem aktualisierten Weltwirtschaftsbericht hervorgeht, wurden die Prognosen für die USA, China und den Euroraum, darunter auch Deutschlands, angehoben. Allerdings beruhen die IWF-Prognosen auf der Annahme, dass das im vergangenen Sommer ausgehandelte Zollabkommen zwischen den USA und der EU Bestand hat, was angesichts des Konflikts um Grönland fraglich ist. Der IWF prognostiziert nun für 2025, 2026 und 2027 einen Anstieg des globalen Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 3,3 (Oktober-Prognose: 3,2) und 3,3 (3,1) und 3,2 Prozent.

Trump plant "Board of Peace" als UN-Alternative

US-Präsident Donald Trump hat die Idee seines "Gaza Board of Peace" zu einer globalen Organisation erweitert. Diese Organisation soll die Rolle der Konfliktlösung übernehmen, die derzeit bei den Vereinten Nationen liegt. Laut einer Satzung, die an potenzielle Mitglieder versandt wurde, wird für einen ständigen Sitz eine Gebühr von 1 Milliarde Dollar fällig.

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Japans Premierministerin plant Neuwahlen

Japans Premierministerin plant die Auflösung des Unterhauses am kommenden Freitag. Mit vorgezogenen Neuwahlen setzt sie auf eine Stärkung ihres politischen Mandats. "Nachdem wir unmittelbare wirtschaftliche Maßnahmen umgesetzt haben, möchte ich nun einen Gang hochschalten, um unsere politischen Ziele zu diesem Zeitpunkt voranzutreiben", sagte Sanae Takaichi auf einer Pressekonferenz. Sie bestätigte, dass der offizielle Wahlkampf am 27. Januar beginnt und die Abstimmung am 8. Februar stattfinden wird.

DJG/DJN/apo

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January 19, 2026 07:30 ET (12:30 GMT)