26.04.2021 22:45

Google-Suchmaschine: Warum dem Dienst das Aus drohen könnte

Leistungsschutzgesetz: Google-Suchmaschine: Warum dem Dienst das Aus drohen könnte | Nachricht | finanzen.net
Leistungsschutzgesetz
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Eine Urheberrechtsreform könnte die Nutzung der Google-Suchmaschine erschweren. Um welchen Gesetzesentwurf es sich handelt, wurde im Folgenden zusammengetragen.
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Neues Leistungsschutzgesetz

Berichten der australischen Tageszeitung "The Sydney Morning Herald" zufolge sieht ein neues Leistungsschutzgesetz vor, dass Google - das Tochterunternehmen des Internet-Riesen Alphabet - künftig lokale Medienunternehmen vergütet, wenn deren Inhalte über die Google-Suchmaschine angezeigt und somit verbreitet werden. Da Google mit der Einführung dieser Art "Nutzungsgebühr" jedoch nicht einverstanden ist, droht der Konzern mit Konsequenzen.

Melanie Silva, Vizepräsidentin von Google Australien und Neuseeland, äußert sich folgendermaßen vor dem Ausschuss für Wirtschaftsgesetzgebung des australischen Senats: "Wenn diese Version des Entwurfs Gesetz werden würde, hätten wir keine andere Wahl, als die Google-Suchmaschine in Australien nicht mehr zur Verfügung zu stellen. Nachdem wir uns die Gesetzgebung im Detail angesehen haben, mussten wir zu dem Schluss kommen, dass wir aufgrund der finanziellen und operativen Risiken keine Möglichkeit sehen, weiterhin einen Service in Australien anzubieten" - so der Sydney Morning Herald weiterhin.

Mögliche Abschaltung der Google-Suchmaschine

Silva zieht einen Vergleich zwischen der Bezahlung von Medienunternehmen für deren Links mit der Weiterempfehlung eines Cafés an einen Freund, dem im Anschluss an die Empfehlung eine Rechnung für diese Erwähnung ausstellt wird. Sie sagt weiterhin: "Wenn man einen Preis für das Verlinken mit bestimmten Informationen ansetzt, dann wird so die Funktionsweise von Suchmaschinen gebrochen, und man hat kein freies und offenes Web mehr." Dabei betont sie, dass das Verlassen des australischen Marktes die "einzig rationale Entscheidung" sei, sollte das Gesetz verabschiedet werden. Um dem Senat entgegenzukommen plädiert Silva auf ein Schlichtungsverfahren, das individuelle Verhandlungen mit den lokalen Medienunternehmen vorsieht. Durch leichte Änderungen des Gesetzesentwurfs könne man also eine "faire und praktikable" Lösung finden - so nachzulesen im Sydney Morning Herald.

So reagiert der australische Premierminister

Die Haltung des australischen Premierministers Scott Morrison gegenüber den Drohungen des US-Internet-Giganten ist eindeutig: "Lassen Sie mich das klar sagen: Australien legt die Regeln für Dinge fest, die man in Australien tun kann. (...) So funktionieren die Dinge hier in Australien", erwidert er laut Sydney Morning Herald auf Silvas Entscheidung. Er fügt außerdem hinzu: "Wir reagieren nicht auf Drohungen."

Redaktion finanzen.net

Bildquellen: Naypong / Shutterstock.com

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