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15.08.2019 18:44
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Gehalt versus Miete: Die Top- und Flop-Städte Deutschlands

Viel Wohnung, wenig Geld: Gehalt versus Miete: Die Top- und Flop-Städte Deutschlands | Nachricht | finanzen.net
Viel Wohnung, wenig Geld
Einen immer größeren Teil der deutschen Bevölkerung zieht es aufgrund von lukrativen Arbeitsangeboten in die Großstädte. Doch häufig zahlt sich das attraktivere Gehalt aufgrund von hohen Lebenshaltungskosten nicht aus.
Die folgenden Werte ergab eine Studie der Plattformen Immowelt und StepStone. Sie analysierten für insgesamt 384 deutsche Land- und Stadtverbunde die durchschnittlichen Mietpreise, sowie Gehälter. Wie viel der Einzelne in der jeweiligen Region für Lebenshaltung zahlt, wird anhand des Bruttoeinkommens ermittelt.

Ein Jobwechsel nach Niedersachsen rentiert sich

Niedersachsen ist mit fünf Land- und Stadtkreisen in der Top Ten vertreten und hat somit das beste Verhältnis von Einkommen zu Mietpreisen. So kostet im Landkreis Holzminden eine bis 100 Quadratmeter große Wohnung rund 380 Euro, wobei Führungskräfte und Fachangestellte ein durchschnittliches Bruttoeinkommen von 56.400 Euro haben, daraus ergibt sich eine Mietaufwendung von nur 8 Prozent des Einkommens. Höxter, ein nordrhein-westfälischer Landkreis, teilt sich mit dem rheinland-pfälzischen Birkenfeld ein Platz unter den Top Drei, hier zahlt man durchschnittlich 9 Prozent des Gehalts für Miete.

Top 5

1. Landkreis Holzminden; (8 Prozent) 56.400 Euro Gehalt bei 380 Euro Monatsmiete
2. Landkreis Birkenfeld; (9 Prozent) 56.500 Euro Gehalt bei 430 Euro Monatsmiete
3. Landkreis Höxter; (9 Prozent) 49.900 Euro Gehalt bei 390 Euro Monatsmiete
4. Landkreis Wesermarsch; (10 Prozent) 56.800 Euro Gehalt bei 450 Euro Monatsmiete
5. Stadtkreis Salzgitter; (10 Prozent) 55.500 Euro Gehalt bei 450 Euro Monatsmiete

Bei einem Umzug in diese Regionen sollte man im Vorfeld gut kalkulieren

München und das dazugehörige Einzugsgebiet stellen das Schlusslicht des Rankings dar. So liegen die Mietpreise für Wohnungen bis 100 Quadratmeter bei rund 1.500 Euro monatlich, was bei einem Brutto-Jahreseinkommen von durchschnittlich 61.100 Euro 30 Prozent entspricht. Auch in Berlin gibt man 23 Prozent des Gehalts für die Miete aus, wodurch es ebenfalls in die Flop-Sieben fällt.

Flop-5

1. Stadtkreis München; (30 Prozent) 61.100 Euro Gehalt bei 1.500 Euro Monatsmiete
2. Landkreis Starnberg; (26 Prozent) 54.700 Euro Gehalt bei 1.200 Euro Monatsmiete
3. Stadtkreis Freiburg im Breisgau; (25 Prozent) 55.500 Euro Gehalt bei 1.150 Euro Monatsmiete
4. Landkreis Ebersberg; (25 Prozent) 53.700 Euro Gehalt bei 1.100 Euro Monatsmiete
5. Landkreis Fürstenfeldbruch; (24 Prozent) 56.100 Euro Gehalt bei 1.110 Euro Monatsmiete

Fazit

Bei einem Jobwechsel in eine andere Stadt oder gar andere Region, sollte man nicht ausschließlich auf das Gehalt achten. Wie die Studie verdeutlicht, können hohe Lebenshaltungskosten die attraktiveren Gehälter in den deutschen Metropolen spürbar eindämmen. Demnach spielt das Verhältnis von Lohn und Miete eine tragende Rolle.

Redaktion finanzen.net

Bildquellen: Sensay / Shutterstock.com, KAMONRAT / Shutterstock.com

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