Durchlaufzeit

Durchlaufzeit - Definition

Zeitspanne, die ein Werkstück vom Eintritt in den Fertigungsbereich bis zu dessen endgültiger Fertigstellung und Übergabe an den Vertriebsbereich benötigt. Sie kann bestehen aus der Bearbeitungszeit, Rüstzeit, Transportzeit, Kontrollzeit sowie Liege- und Wartezeit. Im Rahmen der Liege- und Wartezeit wird differenziert zwischen Lagerungszeit, ablaufbedingter Liegezeit, störungsbedingter Liegezeit und durch Menschen bedingte Liegezeit. Durch Techniken, wie z. B. die Netzplantechnik, soll eine Optimierung der Durchlaufzeit durch sich überlappende und parallel ablaufende Vorgänge erreicht werden. Mit der Durchlaufzeit ist die Kapazitätsterminierung verbunden, da die Art und Auslastungsmöglichkeit der Kapazität entscheidend auf die genannten Einzelzeiten Einfluss nimmt. Von Bedeutung für die Belegung und Planung von Einzelvorgängen ist die bewusste Planung von Zeitpuffern, um einen Engpass in der Produktion zu vermeiden.

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Schneck (Hrsg.), Lexikon der Betriebswirtschaft, 9. Auflage, München 2015
www.finanzen.net/wirtschaftslexikon/durchlaufzeit/9

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