Jungheinrich Aktie WKN: 621993 / ISIN: DE0006219934

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22.01.2021
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Jungheinrich Ausblick auf 2020 aus dem Geschäftsbericht

Hinweis: Dies ist ein Auszug aus dem Geschäftsbericht des Unternehmens. finanzen.net übernimmt keine Gewährleistung für die Richtigkeit des Inhalts.

Vor dem Hintergrund eines in den letzten Monaten deutlich rückläufigen Marktes, einer höheren Volatilität im Auftragseingang und insbesondere mangels positiver Konjunktur- und Marktsignale schätzen der Vorstand und der Aufsichtsrat der Jungheinrich AG den Geschäftsverlauf des Konzerns im Jahr 2020 im Vergleich zum laufenden Geschäftsjahr deutlich schwächer ein. Es wird ein Umsatz für 2020 zwischen 3,6 Mrd. € und 3,8 Mrd. € erwartet (Prognose für das Gesamtjahr 2019: zwischen 3,85 Mrd. € und 4,05 Mrd. €) und ein EBIT zwischen 150 Mio. € und 200 Mio. € (Prognose für das Gesamtjahr 2019: zwischen 240 Mio. € und 260 Mio. €). Dementsprechend wird nach gegenwärtiger Einschätzung von einer EBIT-Rendite zwischen 4,0 Prozent und 5,5 Prozent ausgegangen (Prognose für das Gesamtjahr 2019: zwischen 6,0 Prozent und 6,7 Prozent).

Update 18.03.2020: Der Konzernumsatz 2020 dürfte sich innerhalb einer Bandbreite von 3,60 Mrd. € bis 3,80 Mrd. € (2019: 4,07 Mrd. €) bewegen. Wir erwarten einen Auftragseingang zwischen 3,50 Mrd. € und 3,80 Mrd. € (2019: 3,92 Mrd. €). Das EBIT sollte im laufenden Geschäftsjahr bei einem Wert zwischen 150 Mio. € und 200 Mio. € liegen (2019: 263 Mio. €). Wir rechnen mit einer EBIT-Rendite von 4,0 Prozent bis 5,5 Prozent (2019: 6,4 Prozent). Hinsichtlich der Materialkostenentwicklung gehen wir von tendenziell leicht sinkenden Preisen aus. Das EBT sollte 125 Mio. € bis 175 Mio. € erreichen (2019: 242 Mio. €). Wir erwarten derzeit eine EBT-Rendite von 3,5 Prozent bis 5,0 Prozent (2019: 5,9 Prozent). Die Folgen der globalen Ausbreitung des Coronavirus sind in ihrem Ausmaß zum gegenwärtigen Zeitpunkt dabei allerdings noch nicht absehbar und in der Prognose nicht enthalten.

Update 27.04.2020: Die derzeitige Ausbreitung der Pandemie in allen Regionen der Welt sowie die beschlossenen Eindämmungsmaßnahmen der Staaten lassen aktuell keine verlässliche Einschätzung der Geschäftsentwicklung von Jungheinrich im weiteren Verlauf des Jahres zu. Seit der Veröffentlichung des Prognoseberichtes am 18. März 2020 hat sich die Unsicherheit im Hinblick auf die zu erwartenden Auswirkungen deutlich erhöht. Seit Anfang April sind zudem erhebliche Nachfragerückgänge über alle Regionen und Produktsegmente zu verzeichnen, die zu einem deutlichen Rückgang des Auftragseinganges und im weiteren Verlauf des Jahres auch zu einem entsprechenden Rückgang des Umsatzes führen werden. Sobald sich aufgrund der weltweiten Eindämmungsbemühungen eine Abschwächung der Pandemie ergibt und sich die Auswirkungen auf die weitere Geschäftsentwicklung von Jungheinrich während des restlichen Jahres 2020 verlässlich quantifizieren lassen, wird die Prognose aktualisiert.

Update 22.07.2020: Die am 18. Dezember 2019 veröffentlichte und mit Erscheinen des Geschäftsberichtes 2019 am 18. März 2020 bestätigte Prognose für das Geschäftsjahr 2020 konnte die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie noch nicht berücksichtigen und wurde aufgrund der Unsicherheit im Hinblick auf die zu erwartenden Auswirkungen der Pandemie auf die weitere Geschäftsentwicklung von Jungheinrich Ende April 2020 zurückgenommen. Inzwischen besteht eine bessere Einschätzung für das verbleibende Geschäftsjahr. Danach rechnet Jungheinrich für das Jahr 2020 mit einem Auftragseingang zwischen 3,4 Mrd. € und 3,6 Mrd. €. Der Konzernumsatz dürfte sich ebenfalls innerhalb einer Bandbreite von 3,4 Mrd. € bis 3,6 Mrd. € bewegen. Das Ergebnis vor Finanzergebnis und Ertragsteuern (EBIT) sollte 2020 nach aktueller Einschätzung zwischen 130 Mio. € und 180 Mio. € liegen. Die EBIT-Rendite wird in einer Bandbreite von 3,8 Prozent bis 5,0 Prozent erwartet. Für das Ergebnis vor Steuern (EBT) soll ein Wert zwischen 105 Mio. € und 155 Mio. € erreicht werden. Die EBT-Rendite soll bei 3,1 Prozent bis 4,3 Prozent liegen. Des Weiteren wird zum Jahresende 2020 eine Nettoverschuldung von deutlich unter 50 Mio. € erwartet. Der ROCE für das Geschäftsjahr 2020 dürfte zwischen 8 Prozent und 12 Prozent liegen. Jungheinrich strebt darüber hinaus im Vergleich zum Geschäftsjahr 2019 eine leichte Verbesserung seines Marktanteiles in Europa (2019: 20,2 Prozent) an. Diese Prognose basiert auf der Annahme, dass es im weiteren Verlauf der COVID-19-Pandemie nicht zu einem umfangreichen zweiten Lockdown kommt und Lieferketten weitgehend intakt bleiben. Die Prognosebandbreiten berücksichtigen dabei bereits gewisse negative Entwicklungen auf Kunden- und Lieferantenseite.

Update 21.10.2020: Der Vorstand rechnet für das Gesamtjahr 2020 aus heutiger Sicht mit einem Auftragseingang zwischen 3,5 Mrd. € und 3,7 Mrd. € (bisherige Prognose: 3,4 Mrd. € bis 3,6 Mrd. €). Der Konzernumsatz dürfte sich ebenfalls innerhalb einer Bandbreite von 3,5 Mrd. € bis 3,7 Mrd. € bewegen (bisherige Prognose: 3,4 Mrd. € bis 3,6 Mrd. €). Das Ergebnis vor Finanzergebnis und Ertragsteuern (EBIT) sollte 2020 nach aktueller Einschätzung zwischen 180 Mio. € und 230 Mio. € liegen (bisherige Prognose: 130 Mio. € bis 180 Mio. €). Für die EBIT-Rendite wird eine Bandbreite zwischen 5,1 Prozent bis 6,2 Prozent erwartet (bisherige Prognose: 3,8 Prozent bis 5,0 Prozent). Das Ergebnis vor Steuern (EBT) dürfte 155 Mio. € bis 205 Mio. € erreichen (bisherige Prognose: 105 Mio. € bis 155 Mio. €). Die EBT-Rendite soll bei 4,4 Prozent bis 5,5 Prozent liegen (bisherige Prognose: 3,1 Prozent bis 4,3 Prozent). Des Weiteren wird erwartet, dass Jungheinrich zum Geschäftsjahresende keine Nettoverschuldung ausweisen, sondern ein Nettoguthaben von deutlich über 50 Mio. € erreichen wird (bisherige Prognose: Nettoverschuldung deutlich unter 50 Mio. €). Der ROCE für das Geschäftsjahr 2020 dürfte zwischen 10 Prozent und 14 Prozent (bisherige Prognose: zwischen 8 Prozent und 12 Prozent) liegen.

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Oskar

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