Aixtron: Das fallende Messer


SmartCaps ist ein Angebot des redaktionellen Partners StockXperts.
finanzen.net GmbH ist für die Inhalte dieses Artikels nicht verantwortlich.


Aixtron: Das fallende Messer

Aixtron hat starke vorläufige Zahlen für das dritte Quartal geliefert – und die Aktie fällt weiter. Was sagt das zu den Kursperspektiven?

Werte in diesem Artikel
Aktien

29.22 EUR -3.06 EUR -9.48 %

Der KI-Boom ist jetzt im Zahlenwerk von Aixtron richtig angekommen. Im dritten Quartal konnte das Unternehmen den Auftragseingang nach vorläufigen Berechnungen auf 275 Mio. Euro steigern – das ist mehr als eine Verdopplung zum Vorjahr (124 Mio. Euro) und auch ein starker Zuwachs gegenüber dem bereits sehr ordentlichen Q2-Wert (214,5 Mio. Euro). Erfreulicherweise zeigt sich das nun auch bereits in einer starken Margenerholung: Die Q3-EBIT-Marge ist von 13 Prozent in 2025 auf ca. 31 Prozent nach oben geschnellt.

Aktie ein fallendes Messer

Und die Aktie? Fällt nach einem kurzen Aufflackern zurück in Richtung des Mehrmonatstiefs, das kurz vor der Nachricht markiert wurde. Das wirkt wie das berühmte fallende Messer, in das man besser nicht reingreift. Die Entwicklung spiegelt die Sorge wider, dass der stark fremdfinanzierte Boom beim Ausbau der KI-Infrastruktur in sich zusammenbricht.

Unsicherheit über fortgesetzten KI-Boom

Das ist ein denkbares Szenario – zugleich ist es aber auch gut möglich, dass es noch eine Zeit lang im aktuellen Tempo weitergeht und danach eventuell nur die Dynamik ein Stück abnimmt. Für diesen Verlauf wirkt die Aktie von Aixtron inzwischen attraktiv. Zwar ist das Konsens-KGV für 2026 bei einem Kurs von 31,25 Euro mit 43,6 immer noch stattlich, im nächsten Jahr soll es aber auf 23,4 zurückgehen, was in der Aixtron-Historie eher zu den günstigeren Werten zählt.

Technische Entwicklung abwarten

Technisch ist die Aktie allerdings stark angeschlagen, da der Kampf um die 200-Tage-Linie mit dem jüngsten Kursrückgang verloren wurde und zudem die 38-Tage-Linie den längeren Durchschnitt von oben nach unten gekreuzt hat – ein negatives Signal. Allerdings ist der Titel gemessen am Relative-Stärke-Index tendenziell überverkauft. Im Moment lohnt es sich, zunächst einmal abzuwarten, ob der Aktie von diesem Niveau aus zeitnah ein neuerlicher dynamischer Rebound gelingt. Andernfalls würden die negativen Aspekte der Charttechnik zunächst einmal überwiegen.

Auch die Aktie von 2G Energy ist nach dem KI-Höhenflug kräftig zurückgefallen. Dabei spricht einiges dafür, dass die Grundlage für das weitere Wachstum längst gelegt ist: zum Artikel

Während das Wachstum bei 2G Energy bereits im Auftragseingang sichtbar ist, schafft BENO gerade erst die Voraussetzungen dafür. Dabei geht es um eine Größenordnung, die das Immobilienportfolio spürbar verändern würde: zum Artikel

Autoren: Die SmartCaps-Redaktion. Über uns: Das Team von SmartCaps zählt seit mehr als zwei Jahrzehnten mit dem „Anlegerbrief“ zu den erfolgreichsten Nebenwerteinvestoren in Deutschland. Das Musterdepot des Anlegerbriefs hat seit 1999 eine Rendite von mehr als 3.450 Prozent oder 13,9 Prozent p.a. (Stand: 17.10.26) erzielt. Mehr dazu finden Sie hier.

Erstellung am 20.10.26 um 10:12 Uhr.

Bitte beachten Sie auch unsere Informationen zur SmartCaps-Redaktion, insbesondere zu Arbeitsmethoden und zu potenziellen Interessenkonflikten, sowie unseren Disclaimer/Haftungsausschluss: zum Artikel

SmartCaps-Newsletter – Investieren in Small & Mid Caps

Information


Die Handels- und Depotfunktionen in diesem Broker Cockpit werden für Finanzinstrumente von der Finanzen.net Zero GmbH als vertraglich gebundener Vermittler der DonauCapital Wertpapier GmbH (§ 3 Abs. 2 WpIG) bereitgestellt; bei Kryptowerten werden die Handels- und Depotfunktionen in diesem Broker Cockpit ausschließlich von der DonauCapital Wertpapier GmbH bereitgestellt. Die Finanzen.net GmbH stellt ausschließlich den technischen Rahmen bereit und ist in die Wertpapier- und Kryptodienstleistung nicht einbezogen.