B+S Banksysteme: Wachstum und Marge zweistellig - KGV einstellig

16.02.26 11:12 Uhr

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B+S Banksysteme hat im ersten Halbjahr 2025/26 Umsatz und Ergebnis kräftig gesteigert und die ohnehin starke Bilanz weiter verbessert. Das hochprofitable und stabile Geschäftsmodell mit hohem Anteil wiederkehrender Erlöse wirkt aus Anlegerperspektive vielversprechend. 

B+S Banksysteme AG hat für das erste Halbjahr 2025/26 gute Zahlen vorgelegt. Die Umsatzerlöse stiegen im Zeitraum vom 1. Juli bis 31. Dezember 2025 um rund zehn Prozent auf 6,6 Mio. Euro, nach 6,0 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Das operative Ergebnis (EBIT) legte leicht überproportional von 0,9 Mio. Euro auf 1,0 Mio. Euro zu. Damit setzt sich die in den vergangenen beiden Jahren erreichte Verbesserung der Ertragslage fort. Im ersten Halbjahr lag die EBIT-Marge bei starken 15,4 Prozent.

Wachstum auf breiter Basis

Das Wachstum speist sich sowohl aus dem Projektgeschäft als auch aus den wiederkehrenden Erlösen. Letztere – insbesondere aus ASP- und Wartungsverträgen – beliefen sich im Halbjahr auf 3,6 Mio. Euro und stellen damit weiterhin das stabile Fundament des Geschäftsmodells dar. Diese Struktur sorgt für eine hohe Planbarkeit der Umsätze und reduziert die Abhängigkeit von einzelnen Großprojekten. Zugleich herrscht derzeit eine gute Nachfrage im Projektgeschäft, dessen Erlöse um 16 Prozent zulegten.

Ausgeprägte Kostendisziplin

Die erfreuliche Umsatzentwicklung kombiniert B+S mit fortgesetzter Kostendisziplin, die sich in einem rückläufigen Material- und Sachaufwand bemerkbar macht. Deutlich gestiegen ist im ersten Halbjahr zwar der Personalaufwand. Hier hat das Unternehmen jedoch in Erwartung altersbedingter Abgänge frühzeitig Kapazitäten aufgebaut. In den kommenden Quartalen dürfte die Mitarbeiterzahl durch natürliche Fluktuation wieder leicht sinken, was den Kostendruck auf der Personalseite reduzieren sollte.

Bilanz weiter sehr stark

Auch die Bilanz unterstreicht die Stabilität. Das Eigenkapital stieg zum 31. Dezember 2025 auf 16,6 Mio. Euro, die Eigenkapitalquote verbesserte sich auf 59,0 Prozent. Abgesehen vom Immobilienkredit bestehen weiterhin keine Bankverbindlichkeiten. Die liquiden Mittel – und damit die Nettoliquidität – beliefen sich zum Stichtag auf 2,5 Mio. Euro beziehungsweise 8,7 Prozent der Bilanzsumme. Dabei ist zu berücksichtigen, dass dies saisonal eher einen Tiefpunkt darstellt, da viele Jahresverträge um den Jahreswechsel fakturiert werden und im ersten Kalenderquartal zu entsprechenden Zahlungseingängen führen.

Vorsichtige Prognose dürfte übertroffen werden

Für das Gesamtgeschäftsjahr hat der Vorstand trotz des starken Halbjahres seine vorsichtige Prognose aus dem letzten Geschäftsbericht bestätigt. Diese sieht einen Umsatz auf Vorjahresniveau und leicht steigende Kosten vor. Da das Management erfahrungsgemäß konservativ plant, erscheint nach dem ersten Halbjahr die Wahrscheinlichkeit hoch, dass die Ziele übertroffen werden – womit sich das Muster aus dem Vorjahr wiederholen könnte.

Sehr günstige Bewertung

Selbst auf Basis der letztjährigen beziehungsweise lediglich stabilen Zahlen ist die Aktie von B+S mit einem KGV von unter 9 sehr niedrig bewertet. Das Kurs-Cashflow-Verhältnis liegt bei lediglich 3,5. Hinzu kommen eine hohe und wachsende Nettoliquidität sowie stille Reserven durch die vermietete Immobilie.

Fazit

An der grundsätzlichen Einschätzung ändert sich damit wenig: B+S Banksysteme bleibt ein ausgesprochen stabiler Softwarewert mit hoher Ertragsqualität, sehr solider Bilanz und attraktiver Bewertung. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Gesellschaft auch das laufende Jahr mit einem spürbaren Ergebniswachstum abschließt, hat nach den Halbjahreszahlen zudem weiter zugenommen.

Sehr vielversprechend sieht es auch bei 2G aus.  Das Unternehmen verzeichnet einen sehr lebhaften Auftragseingang und steht vor einer Phase starken Wachstums, sowohl 2026 als auch in den Folgejahren: zum Artikel

Einen Blick wert könnte auch die Aktie von NAGA sein. Nachdem das Unternehmen 2025 in Summe unter den ursprünglichen Erwartungen geblieben ist, dürften sich die seit 2024 umgesetzten Wachstumsmaßnahmen nun endlich spürbar auf die Wachstums- und vor allem Ertragsdynamik auswirken. Für die Aktie verspricht das ein sehr großes Erholungspotenzial: zum Artikel

Autoren: Die SmartCaps-Redaktion. Erstellung am 16.02.26 um 11:15 Uhr. Über uns: Das Team von SmartCaps zählt seit mehr als zwei Jahrzehnten mit dem „Anlegerbrief“ zu den erfolgreichsten Nebenwerteinvestoren in Deutschland. Das Musterdepot des Anlegerbriefs hat seit 1999 eine Rendite von mehr als 3.375 Prozent oder 14,2 Prozent p.a. (Stand: 07.02.26) erzielt. Mehr dazu finden Sie hier.

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