Deutz: Massive Insiderkäufe schüren Hoffnung


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Deutz: Massive Insiderkäufe schüren Hoffnung

Während die Deutz-Aktie schwächelt, kaufen die Unternehmensinsider massiv zu. Das macht Hoffnung auf starke Quartalszahlen – und der nächste Wachstumsschub steht schon bevor.

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Während die Deutz-Aktie zuletzt deutlich an Boden verloren hat, greifen die Unternehmensinsider kräftig zu. Allein seit Anfang September haben Vorstand und Aufsichtsrat für über 700 Tsd. Euro die „eigene“ Aktie gekauft, seit Anfang August sogar für über 2,6 Mio. Euro. Offenbar sind die Führungskräfte von den Perspektiven des Kölner Motorenbauers überzeugt. Das lässt für die Neunmonatszahlen hoffen, die am 5. November vorgelegt werden.

Geschäft läuft auf Hochtouren

Dies umso mehr, als schon die bisherigen Zahlen ein kräftiges Wachstum ausweisen. Im ersten Halbjahr kletterte der Umsatz um 10,7 Prozent auf 1,12 Mrd. Euro, während das bereinigte EBIT sogar um 43,1 Prozent auf 79,7 Mio. Euro zulegte. Damit verbesserte sich die operative Marge von 5,5 auf 7,1 Prozent. Auch der Auftragseingang entwickelte sich mit einem Plus von 28,7 Prozent auf 1,33 Mrd. Euro erfreulich. Neben einer Erholung im klassischen Motorengeschäft profitieren die Kölner zunehmend von ihren Aktivitäten in den Bereichen Service, Energieversorgung und Verteidigung, die großenteils im Zuge der geschickten Akquisitionsstrategie hinzuerworben wurden.

Was bringen die Neunmonatszahlen?

Nicht zuletzt wegen der neuerlichen Insiderkäufe darf man wohl auch für das dritte Quartal von einer robusten Fortsetzung des Wachstumstrends ausgehen. Analysten erwarten hier einen Umsatz von rund 560 Mio. Euro, was einem Plus von etwa 14 Prozent entspräche. Setzt sich die zuletzt erreichte Profitabilität fort, könnte damit ein bereinigtes EBIT von etwa 40 Mio. Euro geschrieben werden. Kumuliert nach neun Monaten würde sich der Umsatz dann auf rund 1,7 Mrd. Euro und das bereinigte EBIT auf rund 120 Mio. Euro stellen. Die Jahresprognose von 2,3 bis 2,5 Mrd. Euro Umsatz bei einer bereinigten EBIT-Marge von 6,5 bis 8,0 Prozent wäre damit gut erreichbar.

Wachstumssprung steht bevor

Ein noch kräftigerer Wachstumssprung könnte Deutz im kommenden Jahr bevorstehen, wenn der Militärfahrzeughersteller FFG konsolidiert wird, der allein mehr als 1 Mrd. Euro Umsatz bei einer Marge von über 20 Prozent auf die Waage bringen dürfte. Damit könnte Deutz nach Einschätzung des Managements sein ursprünglich für 2030 formuliertes Ziel von 4 Mrd. Euro Umsatz und 10 Prozent EBIT-Marge womöglich schon im kommenden Jahr erreichen, womit das KGV auf unter 11 sinken würde. Spekulativ erscheint es somit durchaus interessant, es den Insidern nachzutun und sich bei Deutz zu positionieren.

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Erstellung am 26.10.26 um 10:40 Uhr.

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