Drägerwerk: Die Wehraufträge beflügeln
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Die Vorzugsaktie von Drägerwerk greift das Jahreshoch bei 91 Euro an. Weiterer Rückenwind könnte nun von Aufträgen aus dem Verteidigungssektor kommen.
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Am Wochenende ging die Münchner Sicherheitskonferenz zu Ende. Sie stärkte nicht zuletzt die Erkenntnis, dass die Bundeswehr ihre Rolle als Verteidigungsarmee nur dann wahrnehmen kann, wenn sie auch dementsprechend ausgerüstet ist.
Wahrhaft wehrhaft
Dabei geht es nicht nur um Panzer und Gewehre, sondern auch um hochwertige Schutzkleidung. Genau an dieser Stelle kommt Drägerwerk ins Spiel. Das Lübecker Unternehmen unterhält schon lange Geschäftsbeziehungen zum Verteidigungsministerium und bietet beispielsweise Schutzhelme und Chemikalienschutzanzüge.
Politischer Wille
Neben der Schutzbekleidung steht Drägerwerk zudem für anspruchsvolle Technik. Im Angebot sind tragbare und stationäre Gaswarngeräte. Diese sollen Soldaten vor unsichtbaren Gefahren bei Kampfeinsätzen schützen. In Zeiten, in denen Bundesmittel für Verteidigung wieder leichter zu generieren sind, überrascht der deutliche Anstieg beim Auftragseingang (per 31.12.2025) von Drägerwerk nicht.
Fazit
Drägerwerk hat nach Vorlage starker vorläufiger Geschäftszahlen 2025 und der Ziele für 2026 quasi eine Neubewertung an der Börse erfahren. Zu Jahresbeginn kletterte die Aktie von rund 70 Euro auf über 90 Euro. Rückgänge in den Bereich um 85 Euro erwiesen sich als Kaufchance. Die Notwendigkeit, die Bundeswehr auch wehrhaft auszurüsten, dürfte weitere Aufträge generieren. Schwache Tage könnten bei der Vorzugsaktie von Drägerwerk daher ein gutes Einstiegsniveau für eine erste Position darstellen.
Überzeugendes gibt es auch von dem Softwarespezialisten B+S Banksysteme, der mit seinen Halbjahreszahlen zu gefallen weiß. Bei zweistelligem Wachstum und einer zweistelligen Marge bietet die niedrige Bewertung hier viel Kursfantasie: zum Artikel
Sehr vielversprechend sieht es auch bei 2G aus. Das Unternehmen verzeichnet einen sehr lebhaften Auftragseingang und steht vor einer Phase starken Wachstums, sowohl 2026 als auch in den Folgejahren: zum Artikel
Autoren: Die SmartCaps-Redaktion. Erstellung am 16.02.26 um 16:27 Uhr. Über uns: Das Team von SmartCaps zählt seit mehr als zwei Jahrzehnten mit dem „Anlegerbrief“ zu den erfolgreichsten Nebenwerteinvestoren in Deutschland. Das Musterdepot des Anlegerbriefs hat seit 1999 eine Rendite von mehr als 3.438 Prozent oder 14,3 Prozent p.a. (Stand: 14.02.26) erzielt. Mehr dazu finden Sie hier.
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