Gerresheimer: Ein weiterer Schritt vorwärts
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Gerresheimer macht weitere Fortschritte bei der operativen Erholung und beim Schuldenabbau. Sofern die – bestätigte – Jahresprognose gehalten werden kann, bietet die Aktie weiterhin erhebliches Erholungspotenzial.
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Mit einem kräftigen Kursanstieg honoriert die Börse die heutigen Quartalszahlen von Gerresheimer. Der angeschlagene Verpackungsspezialist hat im dritten Quartal weitere Fortschritte bei der operativen Erholung erzielt und nach vorläufigen Zahlen den Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 8 Prozent auf 605 Mio. Euro gesteigert, während das bereinigte EBITDA mit 103 Mio. Euro nahezu stabil blieb. Besonders erfreulich entwickelte sich das margenstarke Geschäft mit Medikamentenverabreichungssystemen, dessen EBITDA um rund 20 Prozent auf 77 Mio. Euro vorankam. Auch das zuletzt schwache Geschäft mit pharmazeutischen Glasverpackungen zeigte Stabilisierungstendenzen. Nach neun Monaten liegt das Konzern-EBITDA mit 272 Mio. Euro allerdings noch rund 18 Prozent unter dem Vorjahr.
Für das Schlussquartal erwartet das Management aber eine weitere Ergebnisverbesserung und hält an seiner – durchaus ambitionierten – Jahresprognose fest, die bei einem leichten Umsatzwachstum auf 2,3 bis 2,35 Mrd. Euro einen Anstieg des bereinigten EBITDA auf etwa 390 bis 420 Mio. Euro vorsieht (Vj.: 384 Mio. Euro). Positiv ist zudem, dass nach dem abgeschlossenen Centor-Verkauf auch die Veräußerung des Kunststoffverpackungsgeschäfts vorankommt. Der Vollzug wird bereits für das erste Quartal 2027 erwartet und dürfte die Bilanzrelationen weiter verbessern. Die Aktie bietet nach dem massiven Kursverfall weiterhin erhebliches Erholungspotenzial, sofern sich die operative Trendwende fortsetzt und die Jahresprognose gehalten werden kann.
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Erstellung am 30.10.26 um 11:36 Uhr.
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