Heidelberger Druckmaschinen: Enorme Spannung baut sich auf

14.01.26 14:28 Uhr

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Bei der Aktie von Heidelberger Druckmaschinen baut sich nach dem Kurssprung im letzten Juli, der mit dem Einstieg in das Defense-Geschäft einherging, und der anschließenden Seitwärtskonsolidierung eine große Spannungslage auf, die sich bald mit hoher Dynamik auflösen dürfte.

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Bei Heidelberger Druckmaschinen läuft es im aktuellen Geschäftsjahr 2025/26 (per Ende März) ordentlich. In den ersten sechs Monaten konnte der Konzern den Umsatz um rund 8 Prozent auf 985 Mio. Euro steigern und das bereinigte operative Ergebnis auf 63 Mio. Euro in etwa verdoppeln.

Entscheidende Quartale kommen jetzt

Die Zahlen für die im saisonalen Verlauf wichtigeren Quartale stehen allerdings noch aus. Heidelberger Druck muss noch zulegen, um den Analystenkonsens zu erreichen, der aktuell (Stand 14.01.) einen Umsatz von 2,35 Mrd. Euro für die Finanzperiode 2025/26 sowie einen Gewinn je Aktie von 0,15 Euro je Aktie vorsieht. Auf der Basis liegt das Konsens-KGV (zum Kurs von 1,97 Euro) bei moderaten 13.

Auftragseingang im Blick

Heidelberger Druckmaschinen wird die Q3-Zahlen schon am 5. Februar vorlegen. Neben dem nötigen Umsatz- und Gewinnwachstum zur Erreichung der Markterwartungen wird der Blick vor allem auf den Auftragseingang gerichtet sein. Dieser war im zweiten Quartal mit 551 Mio. Euro noch verhalten und unter dem Vorjahr ausgefallen. Das Unternehmen hatte Auftragsverschiebungen wegen der komplexen US-Zollregelungen angeführt. Nachholeffekte in Q3 wären daher ein positives Signal.

Neuigkeiten zum Defense-Geschäft?

Noch mehr dürfte es die Anleger interessieren, wie das Unternehmen mit dem vollzogenen Einstieg in das Defense-Geschäft vorankommt. Zwar wird es zweifelsohne dauern, bis die bisherigen Schritte substanzielle Beiträge zu den Zahlen liefern, aber hier wird am Markt auch die strategische Perspektive bewertet.

Geringe Volatilität als Spannungssignal

Darauf ist auch zurückzuführen, dass sich die Aktie nach Kurssprung im Juli trotz der anschließenden Konsolidierungsphase auf erhöhtem Niveau behaupten konnte. Im Rahmen der Seitwärtsphase hat die Volatilität zuletzt immer weiter abgenommen und der Bewegungskorridor der Aktie hat sich zunehmend eingeengt. Das dürfte eine sich aufbauende Spannungssituation anzeigen, auf die sich oftmals ein Volatilitäts-Break-out mit einer deutlichen Kursbewegung anschließt. Die Richtung dieses Ausbruchs könnte für längere Zeit der Trendsetter sein.

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Fundamental betrachtet ist auch die Aktie der Matador Secondary Private Equity AG einen Blick wert. Das Unternehmen verzeichnete im zweiten Halbjahr steigende Rückflüsse aus seinen Investments – ein Trend, der sich angesichts des lebhaften M&A-Marktes (vor allem in den USA) auch 2026 fortsetzen könnte: zum Artikel

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