init: Kleine Schönheitsfehler, aber die Richtung stimmt

19.03.26 08:46 Uhr

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init hat heute die Zahlen für 2025 und den Ausblick für das laufende Jahr veröffentlicht. Die Erwartungen konnten nicht ganz erfüllt werden, trotzdem ist das Unternehmen auf einem guten Weg.

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Mit 330 Mio. Euro hat init den Umsatz im letzten Geschäftsjahr um 24 Prozent zum Vorjahr gesteigert und damit das obere Ende der ursprünglichen Erlöszielspanne, die sich auf 300 bis 330 Mio. Euro belaufen hatte, erreicht. Damit wurde die im Juli auf 340 bis 370 Mio. Euro angehobene Guidance allerdings verfehlt – ebenso wie die Konsens-Analystenschätzung von 352 Mio. Euro –, da der deutsche Markt zuletzt überraschend schwach geblieben ist und es bei der Umsetzung eines Großauftrags in Atlanta leichte Verzögerungen gegeben hat.

EBIT im Zielkorridor

Trotzdem konnte das EBIT deutlich überproportional, von 24,5 auf 32,5 Mio. Euro verbessert werden, was am oberen Ende des ursprünglichen Zielkorridors (30 bis 33 Mio. Euro) liegt und auch die erhöhte Spanne (32 bis 35 Mio. Euro) erreicht hat. Damit wurde die Analystenschätzung von 33,1 Mio. Euro an dieser Stelle nur knapp verfehlt.

Weiteres Wachstum anvisiert

Der Auftragseingang des Unternehmens ist mit 282 Mio. Euro solide ausgefallen und lag erheblich über dem Wert aus 2023 (225 Mio. Euro), aber auch deutlich unter dem von Großaufträgen geprägten Niveau der Vorperiode (433 Mio. Euro). Insgesamt sieht das Management damit aber eine gute Basis, um den Umsatz im laufenden Jahr auf 380 bis 410 Mio. Euro zu steigern und ein EBIT zwischen 38 und 42 Mio. Euro zu erzielen.

Neue Großaufträge möglich

Analysten hatten im Vorfeld im Durchschnitt für die laufende Periode einen Umsatz von 396,5 Mio. Euro sowie ein EBIT von 42,4 Mio. Euro geschätzt. Insofern liegt das Unternehmen bei der Erlösprognose inline und beim operativen Ergebnis nur leicht darunter. Zahlen und Ausblick dürften der Aktie insofern vermutlich keinen großen Schub geben, aber diese auch nicht stark belasten. Sollte das Unternehmen in naher Zukunft einen Erfolg bei einer weiteren großen Ausschreibung melden und damit Potenzial für einen weiteren Schub in 2027 aufbauen, dürfte die Aktie ihren mittelfristigen Aufwärtstrend fortsetzen.

Auch die Aktie von Daldrup & Söhne könnte den Aufwärtstrend über kurz oder lang fortsetzen. Das Unternehmen verspürt starken Rückenwind vom Markt und konnte im letzten Jahr mit einem hohen Auftragseingang und einer sehr starken Aktienperformance überzeugen. Derzeit konsolidiert die Aktie etwas, was sich im Nachhinein aber als Einstiegschance erweisen könnte. Denn an den guten Aussichten hat sich nichts geändert: zum Artikel

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Erstellung am 19.03.26 um 8:44 Uhr.

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