Klöckner: Kommt da noch mehr?
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Die Aktie von Klöckner & Co ist aktuell, wenig überraschend, auf den Preis des laufenden Übernahmeangebots festgetackert. Doch wie geht es nach Abschluss der Annahmefrist weiter?
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Am 15. Januar war die Katze schließlich aus dem Sack, der US-Konzern Worthington Steel hat ein Übernahmeangebot für Klöckner & Co zu einem Preis von 11,00 Euro je Aktie angekündigt. Inzwischen läuft die Annahmefrist und die Aktionäre haben noch bis zum 12. März Zeit, ihre Stücke anzudienen.
Aktie ganz nah am Gebotspreis
Die Aktie bewegt derzeit ganz dicht am Gebotspreis. Das dürfte die Einschätzung widerspiegeln, dass am Markt von einem Erfolg des Angebots ohne Nachbesserung ausgegangen wird. In der Tat wurde die Messlatte für eine Durchführung der Transaktion mit einer Andienungsquote von 65 Prozent nicht allzu hoch gelegt, zumal Großaktionär SWOCTEM (mit 41,5 Prozent) und der Vorstand den Verkauf ihrer Anteile zugesagt haben.
Aktie nach unten abgesichert
Wenn das wahrscheinliche Szenario, dass das Angebot zum aktuellen Preis erfolgreich ist, eintritt, was passiert dann mit der Aktie? Worthington hat sich die üblichen Optionen offengehalten, zu denen der Abschluss eines Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags, ein Delisting sowie ein Squeeze-out zählen. Eine wichtige Frage wird sein, wie hoch nach der Transaktion noch der Free-Float ist – und ob sich Hedgefonds jetzt positionieren. Diese könnten versuchen, im Anschluss an den jetzigen Deal (mit viel Geduld) noch höhere Preise auszuhandeln. Insgesamt macht es den Eindruck, dass das Abwärtsrisiko bei der Aktie von Klöckner & Co. in der aktuellen Konstellation überschaubar, ein mögliches Aufwärtspotenzial aber auch sehr spekulativ ist.
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