finanzen.net
25.03.2019 14:24
Bewerten
(0)

Handelskrieg: So hoch ist der Wirtschaftsverlust für die USA

Milliardenverlust: Handelskrieg: So hoch ist der Wirtschaftsverlust für die USA | Nachricht | finanzen.net
Milliardenverlust
DRUCKEN
Mit seiner Maßnahme wollte US-Präsident Donald Trump seinem Land eigentlich einen Gefallen tun. Doch wie es scheint, hat sich das Gegenteil ergeben. Der Handelsstreit zwischen den USA und China brachte der US-Wirtschaft einen Verlust in Milliardenhöhe.
Seit rund einem Jahr liefern sich die USA und China einen regelrechten Handelskrieg. Nicht ohne Folgen. Weltweit sorgten die Spannungen zwischen den Großmächten für wirtschaftliche Konsequenzen. Besonders in den USA.

US-Wirtschaft mit milliardenhohen Verlusten

Das haben Forscher des National Bureau of Economic Research (NBER) im Rahmen einer Studie herausgefunden. Demnach soll sich der Gesamtwohlsverlust in den USA auf 7,8 Milliarden US-Dollar belaufen. Während der Import von den durch die Strafzölle betroffenen Ländern um 31,5 Prozent zurückging, nahmen die US-Exporte um 11 Prozent ab. Die höheren Importkosten brachten sowohl Herstellern als auch Konsumenten einen jährlichen Verlust in Höhe von 68,8 Milliarden US-Dollar. Am meisten betroffen waren dabei "Arbeiter des Sektors handelbare Güter in stark republikanischen Bezirken", wie es in der Studienbeschreibung heißt.

"Waffenstillstand" - Einigung in Sicht?

Ein Problem, das wohl auch US-Präsident Donald Trump erkannt hat. Denn nach und nach lässt die US-amerikanische Regierung von ihrer strikten Wirtschaftspolitik ab. Erst kürzlich verschob Trump das Datum, an dem er die Strafzölle von 10 auf 25 Prozent anheben wollte, auf April. Auch werden der US-Finanzminister Steven Mnuchin und Handelsbeauftragter Robert Lighthizer am 28. und 29. März für weitere Verhandlungen nach China reisen. Der stellvertretende Ministerpräsident der Volksrepublik Liu He wird Anfang April in Washington erwartet.

Gegenüber Reportern verlautete der US-Präsident im Weißen Haus, dass der "Deal" gut vorankommt. Die China-Reise sollte einen positiven Beitrag zur Beilegung des Konflikts leisten. Die bisherigen Gespräche verliefen auf beiden Seiten positiv. Nach einem Treffen mit Chinas Vizepremier Liu He Ende Januar, äußerte Trump, dass die beiden Länder "ein großartiges Handelsabkommen" planen. Doch von seinen verhängten Zöllen will der US-Präsident vorerst dennoch nicht ablassen. Man wolle sicherstellen, dass sich China auch tatsächlich an die Vereinbarung hält.

Redaktion finanzen.net

Bildquellen: Lightspring / Shutterstock.com
Anzeige
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

Die richtige Strategie für die Börsenkrise

Stecken Sie nicht den Sand in den Kopf, sondern kaufen Sie die richtigen Aktien. Erfahren Sie im aktuellen Anlegermagazin mehr über attraktive Qualitätsaktien und zyklische Aktien
Kostenfrei registrieren und lesen!

Heute im Fokus

DAX vorbörslich fester -- Asiens Börsen wenig bewegt -- Im Deutsche-Bank-AR wächst anscheinend Widerstand gegen Kauf der Coba -- Ermittlungen gegen VW-Manager wegen illegaler Boni? -- Wirecard im Foku

T-Mobile US und Sprint werben in Washington für Fusionspläne. Erste autonome Taxis von Tesla sollen 2020 an den Start gehen. Samsung verschiebt Start seines Auffalt-Smartphones nach Problemen. Mondelez will langfristig bei Jacobs Kaffee aussteigen. Erfolg für Merck & Co mit Keytruda. Uniper-Aktionär KVIP begründet Vorschläge mit Handlungsunfähigkeit.

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Die beliebtesten Arbeitgeber in Deutschland
Hier gibt es die beliebtesten Jobs
Die zehn größten Kapitalvernichter
Hier wurde am meisten Anlegergeld verbrannt
DIe innovativsten Unternehmen
Diese Unternehmen sind am fortschrittlichsten
Das hat sich geändert
Diese Aktien hat George Soros im Depot
Diese Aktien hat Warren Buffett im Depot
Einige Änderungen unter den Top-Positionen
mehr Top Rankings

Umfrage

Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) sieht sich derzeit starker Kritik ausgesetzt. Zu Recht?

Online Brokerage über finanzen.net

finanzen.net Brokerage
Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade aus der Informationswelt von finanzen.net!

ETF-Sparplan

Oskar ist der einfache und intelligente ETF-Sparplan. Er übernimmt die ETF-Auswahl, ist steuersmart, transparent und kostengünstig.
Zur klassischen Ansicht wechseln
Kontakt - Impressum - Werben - Pressemehr anzeigen
Top News
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Bitcoin
Goldpreis
Meistgesucht
Wirecard AG747206
Deutsche Bank AG514000
Daimler AG710000
Amazon906866
Apple Inc.865985
TeslaA1CX3T
Scout24 AGA12DM8
Allianz840400
CommerzbankCBK100
BASFBASF11
BayerBAY001
AMD (Advanced Micro Devices) Inc.863186
Aurora Cannabis IncA12GS7
E.ON SEENAG99
Volkswagen (VW) AG Vz.766403