MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa -2-

23.03.26 07:34 Uhr

+++++ DEVISENMARKT +++++

DEVISEN zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag Do, 17:09

EUR/USD 1,1524 -0,4 -0,0046 1,1570 1,1522

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EUR/JPY 183,94 -0,2 -0,2700 184,21 182,1900

EUR/CHF 0,9105 -0,1 -0,0013 0,9118 0,9120

EUR/GBP 0,8668 -0,0 -0,0003 0,8671 0,8620

USD/JPY 159,59 +0,2 0,3700 159,22 158,1000

GBP/USD 1,3291 -0,4 -0,0048 1,3339 1,3364

USD/CNY 6,9099 +0,4 0,0242 6,8857 6,8998

USD/CNH 6,9146 +0,1 0,0097 6,9049 6,8942

AUS/USD 0,6958 -0,9 -0,0065 0,7023 0,7042

Bitcoin/USD 68.590,81 +0,6 411,52 68.179,29 69.297,45

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Auf ihrer Suche nach Sicherheit griffen Anleger zum Dollar, der überdies gestützt wurde von geschwundenen Zinssenkungserwartungen und gestiegenen Marktzinsen. Die US-Notenbank hatte deutlich gemacht, dass Zinssenkungen vorerst vom Tisch seien. Denn der Krieg im Nahen Osten und der steigende Ölpreis dürften die Inflation nach oben treiben. Der Dollarindex legte um 0,4 Prozent zu.

+++++ ROHSTOFFE +++++

METALLE

ROHOEL zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag

WTI/Nymex 99,97 +1,8 1,74 98,23

Brent/ICE 113,4 +1,1 1,21 112,19

Gold wurde nach den heftigen Abgaben der vergangenen Tage erneut veräußert. Der Preis für die Feinunze sank um 3 Prozent. Der feste Dollar und gestiegene Marktzinsen machten das Edelmetall unattraktiv, das keine Zinsen abwirft. Gold verbuchte damit den höchsten Wochenverlust seit sechs Jahren.

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ÖL

Metalle zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag

Gold 4.274,52 -4,7 -213,13 4.487,65

Silber 63,29 -6,6 -4,47 67,76

Platin 1.766,06 -8,1 -156,01 1.922,07

Die Ölraffinerie Mina Al-Ahmadi in Kuwait wurde Ziel eines Drohenangriffs, worauf einige Teile der Raffinerie ihren Betrieb einstellen mussten. Die Ölpreise drehten mit den Schlagzeilen ins Plus, obwohl die USA erwogen, weitere Teile ihrer strategischen Ölreserven freizugeben. Auch über die Lockerung von Sanktionen auf iranisches Öl, das sich schon in Tankschiffen auf See befindet, wurde nachgedacht. Der Preis für das Fass Brentöl zog um 3,6 Prozent auf 112,57 Dollar an - ein Aufschlag von 8,8 Prozent auf Wochensicht.

+++++ MELDUNGEN SEIT VORTAG 17.30 UHR +++++

IRAN-KRIEG

Nato-Staaten und weitere Länder werden sich nach Aussage von Nato-Generalsekretär Mark Rutte zusammenschließen, um die Straße von Hormus wieder befahrbar zu machen, und Großbritannien führt die multinationale Initiative an. Die Gruppe von 22 Ländern bestehe überwiegend aus Nato-Mitgliedern, zusätzlich zu Australien, Bahrain, Japan, Korea, Neuseeland und den Vereinigten Arabischen Emiraten.

EZB-GELDPOLITIK

Die EZB ist nach Aussage von EZB-Ratsmitglied Joachim Nagel wegen der Erfahrungen im Zuge des Ukraine-Kriegs für die Möglichkeit sensibilisiert, dass sich starke Energiepreisanstiege in einem breit angelegten Anstieg der Inflationsrate niederschlagen. "Die Wahrscheinlichkeit dafür ist umso größer, je stärker die Energiepreise steigen und je länger das hohe Niveau anhält", sagte Nagel. Für die weitere Preisentwicklung sind nach seiner Aussage zwei Punkte entscheidend, die der EZB-Rat besonders genau beobachten wird: Erstens: Bleiben die derzeit hohen Preisanstiege auf Energie begrenzt oder steigen nach und nach auch andere Preise an? Und führen die zeitweise höheren Preise zu höheren Löhnen - und darüber wieder zu Preiserhöhungen durch die betroffenen Unternehmen?

BAYER

Das von Bayer entwickelte niedrig-dosierte MRT-Kontrastmittel Gadoquatrane bekommt seine weltweit erste Zulassung auf dem japanischen Markt. Verglichen mit den derzeit auf dem japanischen Markt verfügbaren Optionen komme das Mittel pro Untersuchung mit 60 Prozent weniger Gadolinium aus, teilte der Pharma- und Agrarchemiekonzern in Berlin mit, bei gleichzeitigem Erhalt der Bildqualität.

COMMERZBANK

CEO Bettina Orlopp hat das Übernahmeangebot der italienischen Großbank Unicredit kritisiert und den Willen zur Eigenständigkeit der Commerzbank bekräftigt. Zugleich warf sie Unicredit-Chef Andrea Orcel wechselnde Begründungen für das Vorhaben vor. "Bis heute sind wir im Unklaren, was Unicredit eigentlich will", sagte sie im SZ-Interview. Die Commerzbank sei weiterhin gesprächsbereit, verlange aber ein klares Konzept.

HORNBACH HOLDING

hat im vergangenen Geschäftsjahr 2025/26 ihre Zielsetzung erreicht. Trotz eines herausfordernden Marktumfelds kletterte laut Hornbach der Nettoumsatz auf vorläufiger Basis um 3,8 Prozent auf 6,434 Milliarden Euro und das bereinigte operative Ergebnis belief sich auf 264,7 (Vorjahr: 269,5) Millionen Euro. Hornbach hatte für 2025/26 einen Nettoumsatz auf oder leicht über dem Vorjahresniveau von 6,2 Milliarden Euro und ein bereinigtes EBIT auf dem Vorjahresniveau von 269,5 Millionen Euro mit einer maximalen Abweichung von 5 Prozent nach unten und nach oben in Aussicht gestellt.

PORSCHE SE

hat das Mandat des Vorstandsvorsitzenden Hans Dieter Pötsch um eine weitere Amtszeit verlängert. Die Bestellung erfolgt mit Wirkung zum 1. Januar 2027 für die Dauer von fünf Jahren bis zum 31. Dezember 2031.

VOLKSWAGEN

Der Nominierungsausschuss des Aufsichtsrats der Volkswagen AG hat den amtierenden Vorsitzenden Hans Dieter Pötsch für eine weitere Amtszeit vorgeschlagen.

LUFTHANSA

Nach Informationen des Nachrichtenmagazins Focus will die Fluggesellschaft am Münchener Flughafen Kapazitäten für zehn Millionen zusätzliche Passagiere pro Jahr errichten.

AUDI

Audi-Finanzchef Jürgen Rittersberger hat weitere Sparanstrengungen angekündigt. "Uns treffen globale Gegenwinde wie etwa die Zölle in den USA und der harte Wettbewerb in China. Deshalb müssen wir wiederum in Deutschland an den Kosten arbeiten. Wir verdienen mit unseren Autos noch zu wenig Geld", sagte er der Welt am Sonntag und der Welt. Werksschließungen schloss der Manager aber aus und sagte, der Konzern habe bereits mit der Schließung des Werks in Brüssel und Anpassungen in Neckarsulm und Ingolstadt "notwendige Maßnahmen" ergriffen. Zudem prüft der Manager, der im Vorstand auch für das operative Geschäft zuständig ist, Auswirkungen des Nahostkonflikts auf die Geschäftsaussichten des Autoherstellers.

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HINWEIS: Dieses Briefing kann Meldungselemente enthalten, die mit Künstlicher Intelligenz automatisch aus der ursprünglich englischen Version ins Deutsche übersetzt wurden. Die englischsprachige Version sollte als die maßgebliche Fassung betrachtet werden.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

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March 23, 2026 02:34 ET (06:34 GMT)