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02.07.2013 14:29

Neubeginn für insolvente asola Solarpower in Thüringen / Technologie-Transfer von China nach Deutschland

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Erfurt (ots) - Die chinesische STGCON-Gruppe plant den Kauf der insolventen asola und die Ansiedlung seines europäischen Entwicklungszentrums für Energiespeicher, Energiemanagementsysteme und Batterieladesysteme für den stationären und automobilen Bereich. Für das Erfurter Unternehmen würde das ein grundlegend neues Geschäftsmodell bedeuten. Im Zuge der Insolvenz des thüringischen Solar-Unternehmens im Januar war die Produktion von Solarmodulen vollständig eingestellt worden, da sie der Weltmarktkonkurrenz nicht mehr stand halten konnte und das Unternehmen rote Zahlen schrieb. Als Teil der STGCON-Gruppe würde sich die asola vom krisenanfälligen eindimensionalen Solar-Platten-Produzenten zum technologisch kompetenten Systemanbieter wandeln. Entgegen anders lautenden Spekulationen soll die Produktion auch nicht nach China verlagert werden. Vielmehr würden notwendige Solarmodule künftig von externen Anbietern, u.a. in Kroatien, bezogen werden.

Der Standort Erfurt erführe in Sachen Technologie-Know-how und Entwicklungskompetenz durch die asola eine erhebliche Aufwertung, denn die STGCON-Gruppe plant ihre Energiespeicher-und Energiemanagement-Technologie in das neue Entwicklungszentrum einzubringen. Als reiner Produktionsbetrieb verfügte die asola in der Vergangenheit weder über Patente noch über ein Konstruktionsprogramm. Auch hier plant STGCON deshalb notwendige Investitionen. Nach dem Personalabbau im Produktionsbereich, der größtenteils schon vor der Insovenz vollzogen wurde, würde das neu formierte Unternehmen im Elektronikbereich bereits neue Mitarbeiter einstellen: Ihre Aufgabe bestünde in der Entwicklung u.a. von Solar-Carports inklusive Speichertechnik und Ladestation sowie von innovative Automotive-Anwendungen.

Darüber hinaus wird schon heute darüber nachgedacht, ein europäisches Logistikzentrum für Folien- und Aluminium-Elektrolytkondensatoren in Erfurt anzusiedeln, sobald die Übernahme der asola abgeschlossen ist. Peter Pang, 39, ist Geschäftsführer des familieneigenen, nicht börsennotierten Unternehmens. Teil seiner Unternehmerphilosophie ist, den Mitarbeitern vor Ort größtmögliche Autonomie zu überlassen. Nicht zuletzt aus diesem Grund verfügt die STGCON Germany über ein rein deutsches Management. Bei der Wahl von Erfurt als neuen deutschen Standort verließ sich Pang vor allem auf seinen Geschäftsführer Helmut Teschner, der in der Vergangenheit als Mitarbeiter der asola gute Erfahrungen mit der Belegschaft gemacht hatte.

Die STGCON Gruppe hat ihren Sitz in Shanghai und gehört zur TUSAI Holding. STGCON entwickelt, produziert und vertreibt Kondensatoren für automotive und industrielle Anwendungen, beispielsweise für Start & Stop-Systeme im Automobil oder Schweißanlagen und Solar- bzw. Windwechselrichter. Mit Superkondensatoren zur Rückgewinnung von Bremsenergie bei Hybridfahrzeugen sowie dazugehöriger Elektronik sowie Batteriemanagementelektronik für Lithium-Ionen-Akkumulatoren für solare Haus und Automobilanwendungen hat sich das Unternehmen zum Systemanbieter weiterentwickelt. Der Gruppenumsatz 2012 betrug 35 Mio. Euro.

Originaltext: STGCON Germany GmbH Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/110132 Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_110132.rss2

Pressekontakt: Helmut Teschner Mobil (0152) 56132169 h.teschner@stgcon.de

Hans-Joachim Lesser Lesser PR, Presse-und Öffentlichkeitsarbeit

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