OTS: vbw - Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. / Fachkräftemangel ...

02.02.26 12:38 Uhr

Fachkräftemangel bleibt für Unternehmen trotz Strukturkrise

langfristig große Herausforderung / Brossardt: "Kommunen sind lokaler

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Weichensteller für Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung"

München (ots) - Die vbw - Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V

diskutierte im Rahmen des Kongresses "Zukunft gestalten: Kommunale Arbeitsmärkte

und Migration" mit Blick auf die Wahlen am 08. März 2026, an welchen

arbeitsmarktpolitischen Schrauben die bayerischen Kommunen drehen können, um die

Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen in den Regionen zu stärken. vbw

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Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt schildert die aktuellen

Herausforderungen: "Unsere Unternehmen kämpfen am Standort mit tiefgreifenden

strukturellen Problemen und um ihre Zukunftsfähigkeit. Die Kommunen können

maßgeblich zur Bewältigung der Strukturkrise beitragen, indem sie mit Maßnahmen

zum Bürokratieabbau und Entlastungen bei den steuerlichen Abgaben die Betriebe

auf ihrer Ebene stärken. Gleichzeitig haben viele Unternehmen trotz

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Produktions-rückgängen und steigender Arbeitslosigkeit nach wie vor mit einem

Mangel an Arbeits- und Fachkräften zu kämpfen. Die Kommunen haben vor Ort

Spielräume, um die Unternehmen bei der Gewinnung von gut qualifizierten

Beschäftigten aus dem In- und Ausland effizient zu unterstützen."

Ein wirksamer Hebel für die Arbeitskräfte- und Fachkräftesicherung auf

kommunaler Ebene sind aus Sicht der vbw Maßnahmen und Investitionen, um die

regionale Verkehrsinfrastruktur - speziell den ÖPNV - flächendeckend weiter

auszubauen. Gleichzeitig müssen die Kommunen dabei helfen, mehr bezahlbaren

Wohnraum zu schaffen. Zudem ist zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf

ein Ausbau an Kinderbetreuungsangeboten dringend erforderlich. Brossardt fasst

zusammen: "Wir müssen Anreize schaffen, damit sich Beschäftigte für eine

Erwerbstätigkeit in der Region entscheiden. Kommunen können mit den richtigen

Rahmenbedingungen dazu beitragen, diese am Standort zu halten oder auch neu zu

gewinnen."

Neben der Aktivierung heimischer Potenziale können die Kommunen bei der

Integration ausländischer Fachkräfte unterstützen. "Es braucht regionale

Anlaufstellen, die für Rückfragen der ausländischen Fachkräfte zum Leben und

zur Arbeit in der Region zur Verfügung stehen. Ohne eine entsprechende

integrative Begleitung vor Ort besteht das Risiko, dass ausländische Fachkräfte

wieder abwandern. Gleichzeitig können auch die Vereine und Netzwerke am Ort

maßgeblich dazu beitragen, dass sich ausländische Fachkräfte hier bei uns

integrieren und bleiben wollen", so Brossardt. Im Fokus muss weiterhin auch die

Arbeitsmarktintegration von geflüchteten Menschen mit guter Bleibeperspektive

stehen. "Wir sind überzeugt, dass eine nachhaltige Integration in die

Gesellschaft am besten über die Aufnahme einer Beschäftigung gelingt. Hierfür

benötigen wir bessere Rahmenbedingungen, etwa durch zielgerichtete Bildungs- und

Integrationsangebote vor Ort", so Brossardt schließlich.

Pressekontakt:

Stefanie Eizenberger, Tel. +49 (0) 89-551 78-370, E-Mail:

stefanie.eizenberger@vbw-bayern.de

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/58439/6208691

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