Puma: Das ist nicht das Ende
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Medienberichten zufolge sollen die Verhandlungen um eine Übernahme des Pinault-Aktienpakets durch den chinesischen Konzern Anta Sports gescheitert sein. Die Aktie von Puma erleidet deswegen einen deutlichen Rückschlag, der zugleich aber auch neue Chancen bietet.
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Medienberichten zufolge haben sich die Pinault-Familie, die einen Anteil von knapp 30 Prozent an Puma hält, und der chinesische Konzern Anta Sports nicht auf einen Preis einigen können. Im Vorfeld hatten Gerüchte die Runde gemacht, dass die französischen Anteilseigner mindestens 40 Euro je Aktie fordern – vor dem Hintergrund der mauen Zahlen und Perspektiven von Puma ist das aus unserer Sicht ein sehr sportlicher Anspruch.
Kurs dreht Richtung Mehrjahrestief
Das hat wohl auch Anta so gesehen und abgewunken. Das Gerücht hat der Puma-Aktie, die schon zuvor auf deutlichen Korrekturkurs gegangen ist, Ende letzter Woche noch mal ein zweistelliges Kursminus beschert. Damit ist der Kurs erneut unter die 20-Euro-Marke gefallen und nähert sich wieder dem Mehrjahrestief aus dem November an.
Puma bleibt interessant
Für risikobereite Anleger bietet das nach unserer Einschätzung eine neue antizyklische Spekulationschance. Denn auch, wenn ein interessanter und wahrscheinlicher Kandidat für eine Übernahme mutmaßlich (zumindest vorerst) abgesprungen ist, dürfte es genügend weitere Interessenten geben, die Puma als Akquisitionsobjekt im Auge haben. Und die Pinault-Familie könnte nach der Absage und der negativen Kursentwicklung ihre Preisvorstellungen zumindest etwas überdenken, was die Erfolgschancen der nächsten Offerte verbessern würde. Klar ist allerdings auch, dass Puma stand alone vor einem schwierigen Jahr 2026 steht, was weitere Abwärtsrisiken für die Aktie birgt. Aber auch das dürfte die Pinault-Familie auch wissen.
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